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Inklusiver naturwissenschaftlicher Unterricht

Der Kernlehrplan für die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Biologie der Gesamtschule – Sekundarstufe I in Nordrhein-Westfalen weist aus, dass eine naturwissenschaftliche Grundbildung für eine gesellschaftliche Teilhabe unverzichtbar sei (S. 10). Es wird eine aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung über technische Entwicklungen und naturwissenschaftliche Forschung ermöglicht. Deshalb ist eine naturwissenschaftliche Grundbildung ein wesentlicher Bestandteil von Allgemeinbildung (ebd., S. 11). Neben einem rationalen Verständnis der erlebten Welt erwerben die Schülerinnen und Schüler „notwendige Basiskenntnisse und Kompetenzen für die Bewältigung von Anforderungen in zahlreichen Berufsfeldern sowie Voraussetzungen für ein anschlussfähiges, lebenslanges Lernen.“ (ebd.)
Die Fächer im Lernbereich Naturwissenschaften leisten einen gemeinsamen Beitrag zu dieser Grundbildung.
Im Sinne der aktiven Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler gilt es, „die in den Lehrplänen beschriebenen Ziele und Kompetenzen mit den individuellen Bildungs- und Entwicklungszielen auch unter Einsatz von Unterstützungsmaßnahmen zu verknüpfen“ (KMK, 2011, S. 9).
Im Online-Auftritt der QUA-LiS NRW zum inklusiven Fachunterricht sind dafür zielführende Möglichkeiten beschrieben.

„Die Didaktiken der Naturwissenschaften beginnen in den letzten Jahren damit, sich forschungsseitig mit Inklusion zu befassen.“ (Brackertz u.a., S. 205) So erarbeitet z.B. ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf Bundesebene an Qualitätskriterien für einen inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht (vgl. NinU).
Praxisbezogene Konzepte finden sich bei Menthe (2015, S. 137 f.) und Scholz (2015, S. 120 f.), die Möglichkeiten des Einsatzes von Lernstrukturgittern zur Planung eines inklusiven Unterrichts aufzeigen. Zur Gestaltung von Unterrichtsmaterialien, die einer heterogenen Lerngruppe fachlich differenzierte Zugänge ermöglichen, liegen inzwischen mehrere Forschungsergebnisse vor, die auf den Einsatz des Universal Design for Learning abheben (vgl. Melle; Wember).

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