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Beispiel für einen schulinternen Lehrplan zum Kernlehrplan für die Gesamtschule im Wahlpflichtfach Arbeitslehre

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Arbeitslehre (Wahlpflichtbereich) steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Schule zur Verfügung. Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule zu erstellen.

1 Die Fachgruppe Arbeitslehre in der Gesamtschule Frechen

Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:
  • Lage der Schule
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und –entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit andere(n) Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin
  • ggf. Arbeitsgruppen bzw. weitere Beauftragte

Die fiktive vierzügige inklusive Gesamtschule im Rhein-Erft-Kreis liegt in Frechen in einem ländlichen Einzugsgebiet in der Nähe von Köln. Viele Kinder kommen aus den umliegenden Ortschaften mit Bus und Bahn zur Schule. Die Klassengröße beträgt in der Sekundarstufe I 28 bis 30 Schüler und Schülerinnen. In der Regel befinden sich zwei Schüler oder Schülerinnen mit Förderbedarf in jeder Klasse.

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An der Gesamtschule Frechen werden folgende Wahlpflichtfächer angeboten: Arbeitslehre; Darstellen und Gestalten; Französisch und Naturwissenschaften. Alle Lerngruppen des Wahlpflichtbereichs Arbeitslehre setzen sich aus dem gesamten Leistungsspektrum der Klassen zusammen. Arbeitslehre ist dabei durchgängig doppelt besetzt, da eine Fachlehrkraft zusammen mit einer Sonderpädagogin im Team unterrichtet.

Das Wahlpflichtfach Arbeitslehre wird in Klasse 6 und 7 in drei Lerngruppen unterrichtet. Aufgrund der Ausrichtung der Unterrichtsvorhaben sieht der Lehrkräfteeinsatz dabei eine Lehrkraft mit der Fakultas Hauswirtschaft und eine mit der Lehrbefähigung Technik vor. Um dem integrierten Ansatz in Jahrgang 6 und 7 gerecht zu werden, wechseln die Lerngruppen halbjährlich ihre Fachlehrkraft. Am Ende der Klasse 7 wählen die Schüler und Schülerinnen zwischen HW/WL und TC/WL.

Das Wahlpflichtfach wird an der Gesamtschule Frechen in allen Jahrgängen dreistündig unterrichtet, der Stundenplan sieht wöchentlich eine Doppelstunde und eine Einzelstunde vor. In diesem schulinternen Lehrplan werden für die einzelnen Jahrgänge jeweils 70 Stunden fest verplant, so dass genügend Freiraum für die Vertiefung und eigener Schwerpunktsetzung durch die Kollegen und Kolleginnen verbleibt.

Die Lerngruppen verteilen sich in der Regel folgendermaßen:

6-7 8-10 8-10
3 Lerngruppen 2 Lerngruppen HW/WI 2 Lerngruppen TC/WI

Die Fachkonferenz WP-Arbeitslehre versteht sich als eine Teilkonferenz der Fachkonferenz Arbeitslehre, die 15 Kollegen und Kolleginnen mit mindestens einer der Fakultas Hauswirtschaft, Technik oder Wirtschaftslehre umfasst. Für den Unterrichtseinsatz WP-Arbeitslehre werden ausschließlich Lehrkräfte mit der Lehrbefähigung Hauswirtschaft oder Technik eingesetzt. Um die Lehrkräfte bei der Unterrichtsplanung zu unterstützen, werden die Unterrichtsvorhaben in kollegialer Zusammenarbeit mit den Kollegen und Kolleginnen mit der Lehrbefähigung Wirtschaftslehre ausgearbeitet, Materialien auf dem Lehrerterminal zur Verfügung gestellt und regelmäßig Fortbildungen im Bereich Wirtschaftslehre angeboten. Ein Sonderpädagoge/eine Sonderpädagogin nimmt stets an den Fachkonferenzen teil.

Für die Durchführung des Unterrichts stehen zwei Schulküchen mit jeweils 16 vollständig ausgestatteten Koch-Einzelarbeitsplätzen und zwei Werkräume zur Verfügung. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Computerraum zu nutzen.

Die Teilfachkonferenz WP-Arbeitslehre hat sich unter anderem das Ziel gesetzt, die Schüler und Schülerinnen vertiefend auf ihr Leben als junge Erwachsene mit eigenem Haushalt, als zukünftige Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, aber auch als Selbstständige vorzubereiten. Zur Unterstützung erfolgen regelmäßig Betriebsbesichtigungen im lokalen Umfeld. Außerdem wird die Schülerfirma „Fairness für alle“ von den Schülern und Schülerinnen der WP-Arbeitslehre Kursen der Jahrgänge 8, 9 und 10 organisiert. Sowohl die Kurse HW/WI als auch TC/WI engagieren sich. Die Firma wird unter Betreuung eines Fachkollegen oder einer Fachkollegin von einer kleinen Schülergruppe aus den WP-Arbeitslehre Kursen geleitet, einmal wöchentlich erfolgt in der Mittagspause ein Verkauf von im WP Kurs Arbeitslehre HW/WI zubereiteten Waffeln oder Kuchen und von im WP Kurs Arbeitslehre TC/WI gefertigten Produkten. Außerdem werden fair gehandelten Schreibwaren (Bleistifte, Hefte u.ä.) angeboten.

Für jeden Kurs steht ein Klassensatz mit Schulbüchern zur Verfügung. In den Kursen im Jahrgang 6 und 7 wird halbjährlich ein Beitrag erhoben, mit dem die Materialien bzw. Lebensmittel, die für den Unterricht benötigt werden, gekauft werden können. Die Teilkonferenz WP-Arbeitslehre setzt die Höhe des Beitrags jährlich fest.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer dem Thema des jeweiligen Vorhabens das schwerpunktmäßig damit verknüpfte Inhaltsfeld bzw. die Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte des Vorhabens sowie Schwerpunktkompetenzen ausgewiesen. Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen, z.B. zur Festlegung auf einen Aufgabentyp bei der Lernerfolgsüberprüfung durch eine Klausur.

2.1 Unterrichtsvorhaben

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Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Kategorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Kompetenzerwartungen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Klassenfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Einzelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung finden.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben (Jg. 6/7): Arbeitslehre (Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaft)

Jahrgangsstufe 6/7

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Ist die Knolle wirklich so toll? – Rund um die Kartoffel

Kompetenzen:

  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte (MK 7),
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen , diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme (MK 8),
  • präsentieren Speisen, Gerichte und Werkstücke unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten (MK 15).
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus (HK 7).

Inhaltsfelder: IF 1 (Ernährung und Märkte), IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Lebensmittelgruppen
  • Regionale Märkte im Lebensmittelbereich
  • Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz

Zeitbedarf: 16 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: No-name oder Markenprodukt?

Kompetenzen:
  • entnehmen mehreren Einzelmaterialien niedriger Strukturiertheit fragenrelevante Informationen und setzen diese zueinander in Beziehung (MK 2),
  • identifizieren ausgewählte Lebensmitteleigenschaften durch die Nutzung unterschiedlicher Sinne (MK 5),
  • entwickeln selbstständig Kriterien für die Qualität von technischen Systemen sowie zubereiteten Speisen und Gerichten (MK 12),
  • erstellen aus einer vorgegebenen inhaltlichen Auswahl (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum (HK 4),
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum (HK 5),
Inhaltsfelder: IF 1 (Ernährung und Märkte), IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Lebensmittelgruppen
  • Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Geht´s auch ohne Chemie im Haushalt? (Wie haushalte ich umweltbewusst?)

Kompetenzen:
  • recherchieren selbstständig in eingegrenzten Mediensammlungen und beschaffen zielgerichtet Informationen (MK 1),
  • erheben selbstständig Daten durch Beobachtung, Erkundung und den Einsatz von Messverfahren (MK 4),
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben diese zutreffend wieder (MK 10),
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des unmittelbaren eigenen Erfahrungsbereichs (MK 11),
  • bedienen und pflegen Arbeitsmittel, Werkzeuge, Geräte und Maschinen (HK 2),
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese probeweise (Perspektivwechsel) (HK 6),
Inhaltsfelder: IF 2 (Wohnen), IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Nachhaltigkeit im Haushalt
  • Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz
Zeitbedarf: 12 Std.
Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Wieviel High Tech braucht die Küche?

Kompetenzen:
  • entnehmen modellhaften Darstellungen für Fragestellungen relevante Informationen (MK 3)
  • überprüfen vorgegebene Fragestellungen und eigene Vermutungen mittels Experimenten, Erkundungen und Befragungen (MK 9),
  • beschreiben , fachspezifische Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 13),
  • erstellen selbstständig einfache Skizzen, Diagramme und Schaubilder zur Darstellung von Informationen und Messdaten (MK 14),
  • be- und verarbeiten Lebensmittel und Werkstoffe (HK 1),
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3),
Inhaltsfelder: IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Geräte und Maschinen im Haushalt
  • Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Mein Traumhaus – sind meine Wünsche realistisch?

Kompetenzen:
  • entnehmen modellhaften Darstellungen für Fragestellungen relevante Informationen (MK 3),
  • erheben selbstständig Daten durch Beobachtung, Erkundung und den Einsatz von Messverfahren (MK 4),
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3).
Inhaltsfelder: IF 2 (Wohnen), IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Nachhaltigkeit im Haushalt
  • Wohnung und Wohnungseinrichtung
  • Wohnen in Gemeinschaft
  • Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Mein Fahrrad – sicher und richtig gepflegt?

Kompetenzen:
  • überprüfen vorgegebene Fragestellungen und eigene Vermutungen mittels Experimenten, Erkundungen und Befragungen (MK 9),
  • entwickeln selbstständig Kriterien für die Qualität von technischen Systemen sowie zubereiteten Speisen und Gerichten (MK 12),
  • bedienen und pflegen Arbeitsmittel, Werkzeuge, Geräte und Maschinen (HK 2).
Inhaltsfelder: IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Aufbau technischer Geräte
  • Materialien und ihre Herkunft
  • Sichere Handhabung, Reinigung und Pflege
Zeitbedarf: 14 Std.
Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: Unser Flieger-Mobile – wie können wir am besten Flugzeugmodelle bauen?

Kompetenzen:
  • identifizieren Eigenschaften von Materialien und technischen Systemen durch Messungen (MK 6),
  • be- und verarbeiten Lebensmittel und Werkstoffe (HK 1),
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus (HK 7).
Inhaltsfelder: IF 4 (Produktionsprozesse)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Entwurf und Produktion von Bauelementen, Baugruppen und Geräten
  • Optimierung von Arbeitsprozessen
  • Arbeitsschutz
Zeitbedarf: 24 Std.
Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Saftig und lecker – aber wie kommen eigentlich die Getränke in die Flasche?

Kompetenzen:
  • identifizieren Eigenschaften von Materialien und technischen Systemen durch Messungen (MK 6),
  • analysieren Fallbeispiele auch außerhalb des unmittelbaren eigenen Erfahrungsbereichs (MK 11),
  • beschreiben , fachspezifische Sachverhalte sprachlich angemessen unter Verwendung relevanter Fachbegriffe (MK 13),
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3).
Inhaltsfelder: IF 1 (Ernährung und Märkte), IF 4 (Produktionsprozesse), IF 3 (Technische Geräte)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Lebensmittelgruppen
  • Fertigungsmaschinen
  • Optimierung von Arbeitsprozessen
  • Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz
Zeitbedarf: 16 Std.
Summe: 140 Stunden (70 Stunden pro Schuljahr)

2.1.2 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben (Jg. 8-10): Arbeitslehre (Hauswirtschaft/Wirtschaft)

Jahrgangsstufe 8-10 (Hauswirtschaft/Wirtschaft)
Jahrgangsstufe 8-10 (Hauswirtschaft/Wirtschaft)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Wohin mit unseren Resten – zu gut für die Tonne?

Kompetenzen:

  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme (MK 8),
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich (MK 13),
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (HK 7).

Inhaltsfelder: IF 7 (Nachhaltigkeitsstrategien im Haushalt)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Textilien und Lebensmittel im Haushalt und in der Freizeit
  • Upcycling

Zeitbedarf: 18 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Hauptsache billig oder „pay fair“?

Kompetenzen:
  • recherchieren selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen (MK 1),
  • entnehmen Modellen Kern- und Detailaussagen und entwickeln einfache modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten (MK 3),
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer ökonomischer Systeme durch Simulation (MK 6),
Inhaltsfelder: IF 7 (Nachhaltigkeitsstrategien im Haushalt)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Textilien und Lebensmittel im Haushalt und in der Freizeit
  • Nachhaltigkeit in der Textil- und Lebensmittelindustrie
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Untragbar oder zukunftsfähig?

Kompetenzen:
  • entwickeln Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte (MK 12),
  • bedienen und pflegen auch komplexere Arbeitsmittel, Geräte und Maschinen (HK 2),
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum (HK 4),
Inhaltsfelder: IF 7 (Nachhaltigkeitsstrategien im Haushalt)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Textilien und Lebensmittel im Haushalt und in der Freizeit
  • Upcycling
Zeitbedarf: 18 Std.Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Kein Ei aus Quälerei – oder?!

Kompetenzen:
  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein (MK 2),
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf (HK 5)
Inhaltsfelder: IF 5 (Gesundheit und Ernährung)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Gesundheitsförderliche Lebensmittelauswahl und –zubereitung
  • Eigenverantwortung bei der Gesundheitsförderung
  • Finanzierung unterschiedlicher Lebensstile
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Macht sich das bisschen Haushalt von allein?

Kompetenzen:
  • erheben selbstständig komplexere Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren (MK 4),
  • analysieren komplexere kontinuierliche Texte (MK 7),
  • be- und verarbeiten auch schwer handhabbare Lebensmittel (HK 1),
Inhaltsfelder: IF 6 (Haushaltsmanagement)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Arbeits- und Aufgabenverteilung im Haushalt
  • Familie und Beruf
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Wie organisiere ich meine Geburtstagsparty?

Kompetenzen:
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung, Messung) und qualitativer (Beobachtung, Erkundung und Expertenbefragung) Verfahren sowie mit Experimenten und Simulationen (MK 9),
  • präsentieren ein Themenmenü unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten (MK 15).
Inhaltsfelder: IF 6 (Haushaltsmanagement)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Arbeits- und Aufgabenverteilung im Haushalt
  • Familie und Beruf
Zeitbedarf: 22 Std.
Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: Wie werde ich groß und stark? In jedem Alter fit und gesund?

Kompetenzen:
  • erstellen auch unter Nutzung digitaler Medien Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen (MK 14),
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für komplexere fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3),
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese (Perspektivwechsel) (HK 6),
Inhaltsfelder: IF 8 (Ernährung in unterschiedlichen Lebenssituationen und - phasen)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Energie- und Nährstoffbedarf
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Nahrungsergänzungsmittel – Nutzen oder Risiko für die Gesundheit?

Kompetenzen:
  • erheben selbstständig komplexere Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren (MK 4),
  • identifizieren selbstständig Lebensmitteleigenschaften (MK 5),
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor (MK 11),
Inhaltsfelder: IF 8 (Ernährung in unterschiedlichen Lebenssituationen und – phasen)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Nahrungsergänzungsmittel und Nahrungsersatzmittel
  • Werbestrategien für Nahrungsergänzungsmittel und Nahrungsersatzmittel
Zeitbedarf: 14 Std.
Unterrichtsvorhaben IX:

Thema: Wie viel Bio steckt wirklich im Lebensmittel? Alles Bio oder was?

Kompetenzen:
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen sie miteinander (MK 10),
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich (MK 13)
Inhaltsfelder: IF 5 (Gesundheit und Ernährung)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Gesundheitsförderliche Lebensmittelauswahl und –zubereitung
  • Eigenverantwortung bei der Gesundheitsförderung
  • Finanzierung unterschiedlicher Lebensstile
Zeitbedarf: 14 Std.
Unterrichtsvorhaben X:

Thema: Eine Hotelgründung – Chance und/oder Risiko für mich?

Kompetenzen:
  • recherchieren selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen (MK 1)
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer ökonomischer Systeme durch Simulation (MK 6)
  • analysieren komplexere kontinuierliche Texte (MK 7)
  • erstellen auch unter Nutzung digitaler Medien Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen (MK 14)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum (HK 4)
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (HK 7)
  • dokumentieren Ergebnisse ihrer Berufsorientierung im Berufswahlpass oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess (HK 8)
Inhaltsfelder: IF 10 (Berufsorientierung)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Berufsfelder für Haushalt, Technik und Wirtschaft
  • Berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Berufliche Selbstständigkeit
  • Rechte und Pflichten in Ausbildung und Beruf
  • Arbeitszeitmodelle
  • Partizipation und Mitbestimmung
  • Einkommen und Steuern
Zeitbedarf: 24 Std.
Unterrichtsvorhaben XI:

Thema: Online kaufen oder doch lieber in der Einkaufsstraße? – Entwicklung des Kaufverhaltens durch das Internet

Kompetenzen:
  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme (MK 8)
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung, Messung) und qualitativer (Beobachtung, Erkundung und Expertenbefragung) Verfahren sowie mit Experimenten und Simulationen (MK 9)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben diese zutreffend wieder und vergleichen sie miteinander (MK 10)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese (Perspektivwechsel) (HK 6)
Inhaltsfelder: IF 9 (Online-Ökonomie)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Digitale Märkte für Güter
  • Online-Banking und Online-Zahlverfahren
Zeitbedarf: 18 Std.
Unterrichtsvorhaben XII:

Thema: Apps, Spiele und Filme – Wem gehören die digitalen Güter?

Kompetenzen:
  • erheben selbstständig komplexere Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren (MK 4)
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor (MK 11)
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf (HK 5)
Inhaltsfelder: IF 9 (Online-Ökonomie)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Urheber- und Nutzungsrecht bei digitalen Medien
  • Kommunikations- und Multimediatechnik
  • Datenschutz in privaten Haushalten und Unternehmen
Zeitbedarf: 18 Std.
Summe: 210 Stunden (70 Stunden pro Schuljahr)

2.1.3 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben (Jg. 8-10): Arbeitslehre (Technik/Wirtschaft)

Jahrgangsstufe 8-10 (Hauswirtschaft/Wirtschaft)
Jahrgangsstufe 8-10 (Technik/Wirtschaft)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Das Traumauto – wie werden Fahrzeuge entwickelt?

Kompetenzen:

  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung, Messung) und qualitativer (Beobachtung, Erkundung und Expertenbefragung) Verfahren sowie mit Experimenten und Simulationen (MK 9),

Inhaltsfelder: IF 5 (Mobilität)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Transport- und Verkehrsmittel

Zeitbedarf: 16 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Das Elektroauto – eine saubere Lösung?

Kompetenzen:
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer technischer Systeme durch Messungen (MK 5),
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte, geben diese zutreffend wieder und vergleichen sie miteinander (MK 10),
  • bedienen und pflegen auch komplexere Arbeitsmittel, Werkzeuge, Geräte und Maschinen (HK 2),
Inhaltsfelder: IF 5 (Mobilität)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Antriebskonzepte
Zeitbedarf: 26 Std.
Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Die Verkehrsampel – wie kann ich sie steuern?

Kompetenzen:
  • entnehmen Modellen Kern- und Detailaussagen und entwickeln einfache modellhafte Vorstellungen zu fachbezogenen Sachverhalten (MK 3),
  • erheben selbstständig komplexere Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren (MK 4),
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für komplexere fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3),
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (HK 7).
Inhaltsfelder: IF 6 (Mobilität)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Verkehrsbeeinflussung und -steuerung
Zeitbedarf: 24 Std.
Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Mein Handy – wo kommt es her – wo geht es hin?

Kompetenzen:
  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein (MK 2),
  • stellen fachspezifische Sachverhalte unter Verwendung geeigneter sprachlicher Mittel und Fachbegriffe adressatenbezogen sowie problemorientiert dar und präsentieren diese anschaulich (MK 13),
  • erstellen auch unter Nutzung digitaler Medien Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen (MK 14).
Inhaltsfelder: IF 7 (Produktlebenszyklen)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Roh- und Wertstoffgruppen
  • Entsorgungskonzepte der Abfallwirtschaft
Zeitbedarf: 16 Std.
Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Brücken – nicht nur Technik, die verbindet?

Kompetenzen:
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer technischer Systeme durch Messungen (MK 5),
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für komplexere fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3),
Inhaltsfelder: IF 5 (Mobilität), IF 7 (Bauen und Wohnen)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Baustoffe und bautechnische Verfahren
  • Entwurf, Gestaltung und Realisierung von Bauwerken
  • Verkehrsbeeinflussung und -steuerun
Zeitbedarf: 26 Std.
Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Das Niedrigenergiehaus – wie verhindere ich einen hohen Energieverbrauch beim Bauen und Wohnen?

Kompetenzen:
  • entwickeln Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte (MK 12),
  • be- und verarbeiten auch schwer handhabbare Werkstoffe (HK 1).
Inhaltsfelder: IF 7 (Bauen und Wohnen)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Baustoffe und bautechnische Verfahren
  • Energieverbrauch von Wohnbauten
Zeitbedarf: 22 Std.
Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: Haus oder Wohnung – was kostet der Bau von Wohnraum und welche Nebenkosten folgen?

Kompetenzen:
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum (HK 4).
Inhaltsfelder: IF 7 (Bauen und Wohnen)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Entwurf, Gestaltung und Realisierung von Bauwerken
  • Wohnungssuche und -finanzierung
  • Ratenkäufe
  • Rechtsgeschäfte im Alltag
Zeitbedarf: 20 Std.
Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Eine Hotelgründung – Chance und / oder Risiko für mich?

Kompetenzen:
  • recherchieren selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen (MK 1)
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer ökonomischer Systeme durch Simulation (MK 6)
  • analysieren komplexere kontinuierliche Texte (MK 7)
  • erstellen auch unter Nutzung digitaler Medien Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen (MK 14)
  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum (HK 4)
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (HK 7)
  • dokumentieren Ergebnisse ihrer Berufsorientierung im Berufswahlpass oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess (HK 8)
Inhaltsfelder: IF 9 (Berufsorientierung)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Berufsfelder für Haushalt, Technik und Wirtschaft
  • Berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Berufliche Selbstständigkeit
  • Rechte und Pflichten in Ausbildung und Beruf
  • Arbeitszeitmodelle
  • Partizipation und Mitbestimmung
  • Einkommen und Steuern
Zeitbedarf: 24 Std.
Unterrichtsvorhaben IX:

Thema: Online kaufen oder doch lieber in der Einkaufsstraße? – Entwicklung des Kaufverhaltens durch das Internet

Kompetenzen:
  • analysieren und interpretieren komplexere diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme (MK 8)
  • formulieren Fragestellungen, entwickeln Hypothesen und überprüfen diese mithilfe selbst ausgewählter, geeigneter quantitativer (Umfrage, Zählung, Messung) und qualitativer (Beobachtung, Erkundung und Expertenbefragung) Verfahren sowie mit Experimenten und Simulationen (MK 9)
  • identifizieren unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben diese zutreffend wieder und vergleichen sie miteinander (MK 10)
  • nehmen andere Positionen ein und vertreten diese (Perspektivwechsel) (HK 6)
Inhaltsfelder: IF 8 (Online-Ökonomie)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Digitale Märkte für Güter
  • Online-Banking und Online-Zahlverfahren
Zeitbedarf: 18 Std.
Unterrichtsvorhaben X:

Thema: Apps, Spiele und Filme – Wem gehören die digitalen Güter?

Kompetenzen:
  • erheben selbstständig komplexere Daten durch Beobachtung, Erkundung, Simulation und den Einsatz von Messverfahren (MK 4)
  • analysieren Fallbeispiele und nehmen Verallgemeinerungen vor (MK 11),
  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf (HK 5)
Inhaltsfelder: IF 8 (Online-Ökonomie)

Inhaltliche Schwerpunkte:
  • Urheber- und Nutzungsrecht bei digitalen Medien
  • Kommunikations- und Multimediatechnik
  • Datenschutz in privaten Haushalten und Unternehmen
Zeitbedarf: 18 Std.
Summe: 210 Stunden (70 Stunden pro Schuljahr)

2.1.4 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben

Jahrgangsstufe 6

Jahrgangsstufe 6

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.

Unterrichtsvorhaben I (HW/WI)

Thema: Ist die Knolle wirklich so toll? – Rund um die Kartoffel (Jg. 6)

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:
Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren in einfacher Form Funktionen, Rollen und Handlungsmöglichkeiten ausgewählter Personen und Gruppen (SK 3),
  • erläutern hauswirtschaftliche, technische und ökonomische Strukturen (SK 4).

Methodenkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • analysieren durch konkrete Arbeitsaufträge angeleitet kontinuierliche Texte (MK 7),
  • analysieren und interpretieren mit Hilfestellungen , diskontinuierliche Texte wie Grafiken, Statistiken, Rezepte, Schaubilder, Diagramme sowie Bilder, Karikaturen und Filme (MK 8),
  • präsentieren Speisen, Gerichte und Werkstücke unter ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten (MK 15).

Urteils- und Entscheidungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • formulieren in Ansätzen einen begründeten eigenen Standpunkt und prüfen, ob der erreichte Wissensstand als Basis für ein eigenes Urteil hinreichend ist (UK 2),
  • beurteilen im Kontext eines Falles oder Beispiels mit Entscheidungscharakter Möglichkeiten, Grenzen und Folgen des darauf bezogenen Handelns (UK 5).

Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus (HK 7).

Inhaltsfeld: IF 1 (Ernährung und Märkte)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Lebensmittelgruppen
  • Regionale Märkte im Lebensmittelbereich

Zeitbedarf: 14 Std.

Jahrgangsstufe 7

Jahrgangsstufe 7

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.

Unterrichtsvorhaben VII (TC/WI)

Thema: Unser Flieger-Mobile – wie können wir am besten Flugzeugmodelle bauen? (Jg. 7)

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • analysieren in einfacher Form Funktionen, Rollen und Handlungsmöglichkeiten ausgewählter Personen und Gruppen (SK 3)
  • analysieren in Ansätzen hauswirtschaftliche, technische und ökonomische Prozesse (SK 5)

Methodenkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • identifizieren Eigenschaften von Materialien und technischen Systemen durch Messungen (MK 6)

Urteils- und Entscheidungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • beurteilen in Ansätzen fachbezogene Sachverhalte, Systeme und Verfahren vor dem Hintergrund relevanter, auch selbst entwickelter Kriterien (UK 1)
  • entscheiden sich in fachlich geprägten Situationen begründet für Handlungsoptionen und wägen Alternativen ab

Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • be- und verarbeiten Lebensmittel und Werkstoffe (HK 1),
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses anhand von vorgegebenen Kriterien aus (HK 7).

Inhaltsfeld: IF 4 (Produktionsprozesse)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Entwurf und Produktion von Bauelementen, Baugruppen und Geräten
  • Optimierung von Arbeitsprozessen
  • Arbeitsschutz

Zeitbedarf: 24 Std.

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 8

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.

Unterrichtsvorhaben IV (HW/WI)

Thema: Kein Ei aus Quälerei – oder?! (Jg. 8)

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • systematisieren komplexere fachbezogene Sachverhalte (SK 1),
  • analysieren hauswirtschaftliche und ökonomische Prozesse (SK 5).

Methodenkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • identifizieren die unter einer Fragestellung relevanten Informationen innerhalb einer Zusammenstellung verschiedener Materialien, gliedern diese und ordnen sie in thematische Zusammenhänge ein (MK 2),

Urteils- und Entscheidungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • beurteilen differenziert fachbezogene Sachverhalte, Systeme und Verfahren vor dem Hintergrund relevanter, auch selbst entwickelter Kriterien (UK 1),
  • formulieren einen begründeten eigenen Standpunkt und prüfen, ob der erreichte Wissensstand als Basis für ein eigenes Urteil hinreichend ist (UK 2).

Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • vertreten die eigenen Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf (HK 5)

Inhaltsfeld: IF 5 (Gesundheit und Ernährung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Gesundheitsförderliche Lebensmittelauswahl und -zubereitung
  • Eigenverantwortung bei der Gesundheitsförderung
  • Finanzierung unterschiedlicher Lebensstile

Zeitbedarf: 14 Std.

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 9

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.

Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben VI (TC/WI)

Thema: Brücken – nicht nur Technik, die verbindet? (Jg. 9)

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • systematisieren komplexere fachbezogene Sachverhalte (SK 1),
  • analysieren technische und ökonomische Strukturen (SK 4).

Methodenkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer technischer Systeme durch Messungen (MK 5),
  • entwickeln Kriterien und Indikatoren zur Beschreibung, Erklärung und Überprüfung fachbezogener Sachverhalte (MK 12),
  • erstellen auch unter Nutzung digitaler Medien Skizzen und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen (MK 14).

Urteils- und Entscheidungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • beurteilen differenziert fachbezogene Sachverhalte, Systeme und Verfahren vor dem Hintergrund relevanter, auch selbst entwickelter Kriterien (UK 1),
  • entscheiden sich in komplexeren, fachlich geprägten Situationen begründet für Handlungsoptionen, wägen Alternativen ab und beurteilen mögliche Konsequenzen (UK 6).

Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • be- und verarbeiten auch schwer handhabbare Werkstoffe (HK 1)
  • entwickeln auch in kommunikativen Zusammenhängen Lösungen und Lösungswege für komplexere fachbezogene Probleme und setzen diese ggf. um (HK 3)

Inhaltsfeld: IF 5 (Mobilität), IF 7 (Bauen und Wohnen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Baustoffe und bautechnische Verfahren
  • Entwurf, Gestaltung und Realisierung von Bauwerken
  • Verkehrsbeeinflussung und –steuerung

Zeitbedarf: 26 Std.

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 10

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.

Konkretisiertes Unterrichtsvorhaben X (HW/WI)

Thema: Eine Hotelgründung – Chance und/oder Risiko für mich? (Jg. 10)

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • systematisieren komplexere fachbezogene Sachverhalte (SK 1),
  • analysieren die Funktionen und Rollen sowie die Handlungsmöglichkeiten ausgewählter Personen und Gruppen (SK 3),

Methodenkompetenz:

    Die Schülerinnen und Schüler
  • recherchieren selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule in unterschiedlichen Medien und beschaffen zielgerichtet Informationen (MK 1)
  • identifizieren die Funktionsweise komplexerer ökonomischer Systeme durch Simulation (MK 6)
  • analysieren komplexere kontinuierliche Texte (MK 7)
  • erstellen auch unter Nutzung digitaler Medien Skizzen, Diagramme und Strukturbilder, um Zusammenhänge und Probleme graphisch darzustellen (MK 14)

Urteils- und Entscheidungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • formulieren einen begründeten eigenen Standpunkt und prüfen, ob der erreichte Wissensstand als Basis für ein eigenes Urteil hinreichend ist (UK 2),
  • beurteilen kriteriengeleitet unterschiedliche Handlungsweisen und dahinter liegende Interessen hinsichtlich der zugrundeliegenden Wertmaßstäbe sowie deren Verallgemeinerbarkeit (UK 3),
  • beurteilen komplexere Situationen oder Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven (UK 4),
  • beurteilen im Kontext eines komplexeren Falles oder Beispiels mit Entscheidungscharakter Möglichkeiten, Grenzen und Folgen des darauf bezogenen Handelns (UK 5),

Handlungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler

  • erstellen (Medien-) Produkte zu fachbezogenen Sachverhalten und präsentieren diese intentional im (schul-) öffentlichen Raum (HK 4)
  • planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus (HK 7)
  • dokumentieren Ergebnisse ihrer Berufsorientierung im Berufswahlpass oder einer anderen Dokumentationsform zum Einsatz im Berufswahlprozess (HK 8)

Inhaltsfeld: IF 10 (Berufsorientierung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Berufsfelder für Haushalt, Technik und Wirtschaft
  • Berufliche Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Berufliche Selbstständigkeit
  • Rechte und Pflichten in Ausbildung und Beruf
  • Arbeitszeitmodelle
  • Partizipation und Mitbestimmung
  • Einkommen und Steuern

Zeitbedarf: 24 Std.

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Arbeitslehre die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 21 sind fachspezifisch angelegt.

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Überfachliche Grundsätze:
    1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
    2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schüler/innen.
    3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
    4. Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
    5. Die Schüler/innen erreichen einen Lernzuwachs.
    6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schüler/innen.
    7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülern/innen und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
    8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schüler/innen.
    9. Die Schüler/innen erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
    10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
    11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
    12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
    13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
    14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:
  1. Es gelten die Prinzipien des Überwältigungsverbots, des Kontroversitätsgebots sowie der Schüler-/Interessenorientierung („Beutelsbacher Konsens“).
  2. Der Unterricht unterliegt der Wissenschaftsorientierung und ist dementsprechend eng verzahnt mit seinen Bezugswissenschaften.
  3. Der Unterricht fördert vernetzendes Denken und muss deshalb phasenweise fächer- und lernbereichsübergreifend ggf. auch projektartig angelegt sein.
  4. Der Unterricht ist schülerorientiert und knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Adressaten an.
  5. Der Unterricht ist problemorientiert und soll von realen Problemen ausgehen.
  6. Der Unterricht folgt dem Prinzip der Exemplarizität und soll ermöglichen, Strukturen und Gesetzmäßigkeiten in den ausgewählten Problemen zu erkennen.
  7. Der Unterricht ist anschaulich sowie gegenwarts- und zukunftsorientiert und gewinnt dadurch für die Schülerinnen und Schüler an Bedeutsamkeit.
  8. Der Unterricht ist handlungsorientiert und beinhaltet reale Begegnung sowohl an inner- als auch an außerschulischen Lernorten.

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Innerhalb der durch die Vorgaben gegebenen Freiräume trifft die Fachkonferenz Vereinbarungen u.a. zu den Bewertungskriterien und deren Gewichtung. Damit wird auch im Bereich der Leistungsbewertung und -rückmeldung Transparenz geschaffen und die Vergleichbarkeit von Leistungen erzielt.
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Auf der Grundlage von § 48 SchulG sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans X hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

Verbindliche Absprachen:
  1. Die von allen Schülerinnen und Schülern verbindlich zu führende Arbeitsmappe und ein Portfolio werden insgesamt jeweils zweimal bewertet.
  2. Alle Schülerinnen und Schüler führen in der Jahrgangsstufe 6 eine Erkundung und/oder eine Befragung zu einer vorgegebenen Fragestellung durch und halten einen Kurzvortrag im Umfang von ca. 3-5 Minuten.
  3. Alle Schülerinnen und Schüler präsentieren in Jahrgangsstufe 7 die Ergebnisse eines selbst geplanten und realisierten Projektes.
  4. Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 nehmen an einer Rollensimulation teil.
  5. Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 nehmen an einer Zukunftswerkstatt teil und präsentieren ihre Ergebnisse im schulöffentlichen Raum.
Verbindliche Instrumente:
    Praktische Formen der Leistungsüberprüfung
  • Beobachtungsbogen (Lehrkräfte)
  • Selbstbeobachtungsbogen
  • Kochduell
  • Produktbezogene Prüf- und Messverfahren
    Schriftliche Formen der Leistungsüberprüfung
  • Klassenarbeiten
  • Arbeitsmappe
  • Portfolio
  • Rezeptbuch
    Sonstige Formen der Leistungsüberprüfung
  • Referat
  • Wettbewerbe

Übergeordnete Kriterien: Alle Kompetenzbereiche des Lernbereichs werden berücksichtigt.

Konkretisierte Kriterien: Kriterien für die praktische Form der Leistungsbewertung

  • Materialbeschaffung (Zutaten, Geräte, Werkstoffe, Werkzeug etc.)
  • Sorgfältiger und sachgerechter Umgang mit dem Material
  • Einhaltung des Zeitrahmens
  • Arbeitsaufteilung in der Gruppe
  • Organisation von Arbeitsabläufen
  • Organisation der erforderlichen Nacharbeiten
Kriterien für die schriftliche Form der Leistungsüberprüfung
    • Arbeitsmappe/Portfolio
      • Qualität der Schul- und Hausaufgaben: umfassend bearbeitet - eigenständig angefertigt - übersichtlich aufbereitet
      • Vollständigkeit: Deckblatt passend zum Fach - Trennblätter sind eingefügt – Gliederung – Arbeitsblätter – Seitennummerierung – Quellenangaben – Arbeitsblätter – Seitennummerierung
      • Sauberkeit und Ordnung: Schrift gut lesbar - Überschriften hervorgehoben - Seitenrand beachtet, Datum - nicht verknickt - frei von Kritzeleien
      • Weitere formale Kriterien: Pünktlichkeit der Abgabe - Rechtschreibung und Zeichensetzung beachtet
    • Klassenarbeiten
      • Orientierung an einer fachlichen Anforderungssituation als zentralem Ausgangspunkt für die Teilaufgaben zu unterschiedlichen Kompetenzbereichen
      • Berücksichtigung möglichst aller Kompetenzbereiche (die alleinige Berücksichtigung von Aufgaben zu Sachkompetenzen reicht nicht aus)
      • Orientierung an einheitlichen Operatoren für Aufgabenstellungen (zumindest im Fach oder Lernbereich)
      • Einbezug von kompetenzorientierten Aufgabenstellungen aus zurückliegenden Unterrichtsvorhaben
      • Berücksichtigung von individuellen kompetenzorientierten Schwerpunkten
      • Beschreibung, Bewertung und Reflexion praktischer Anteile
Kriterien für die sonstigen Formen der Leistungsüberprüfung
  • Kurzvortrag
    • Inhalt: Begründete Themenwahl, Hintergrundinformationen, Sachlich richtig, Fach- und Fremdwörter erläutert, Themenprofi, Quellennachweis
    • Vortrag: Interessant aufbereitet, Sprechweise, laut, langsam, deutlich, frei auf der Grundlage von Notizen, Karteikarten, Vortragspausen mit Zeit für Fragen, Blickkontakt mit den Zuhörern, Körperhaltung und Körpersprache, Medieneinsatz (Tafelbild, Moderationswand, Folie, …), abgerundeter Schluss, Handout, Zeitrahmen berücksichtigt
Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:
Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher und schriftlicher Form.
  • Intervalle Wann: Quartalsfeedback oder als Ergänzung zu einer schriftlichen Überprüfung
  • Formen Wie: Eltern-/Schülersprechtag
    • Quartalsweise Selbsteinschätzung der Schüler anhand selbst begründeter Kriterien
    • individuelle Lern-/Förderempfehlungen im Kontext einer schriftlich zu erbringenden Leistung

2.4 Lehr- und Lernmittel

Vgl. die Liste zugelassener Lernmittel im Fach Arbeitslehre/Gesamtschule auf den Seiten des Schulministeriums

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

Die Fachkonferenz WP Arbeitslehre als Teilkonferenz der Fachkonferenz Arbeitslehre hat sich im Rahmen des Schulprogramms für einige zentrale Schwerpunkte entschieden, die vorrangig zu folgenden fach- und unterrichtsübergreifenden Entscheidungen geführt haben.

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Zusammenarbeit mit anderen Fächern
Die Frechener Gesamtschule hat für die Zusammenarbeit der Fächer eine Jahrgangspartitur entwickelt. Diese wird in einem langfristigen Prozess weiterentwickelt.

Anbindung an das Schulprogramm
Der Schulprogrammschwerpunkt „sprachsensibler Fachunterricht“ wurde an einem schulinternen Fortbildungstag von allen Kolleginnen und Kollegen der Schule gemeinsam bearbeitet. Mit Hilfe von externen Moderatorinnen und Moderatoren wurde an fach- und unterrichtsübergreifenden Methoden zur Förderung der deutschen Sprache in allen Fächern gearbeitet sowie Arbeitsmaterialien konzipiert, die direkt in den Fächern einsetzbar sind. Die deutsche Sprache wird dabei verstanden als „Schlüssel“ für einen gelingenden Fachunterricht. Das Fach Arbeitslehre hat hierzu insbesondere Anregungen aufgegriffen, die über sprachliche Satzbausteine die Begriffsbildung aller Lernenden fördern wollen. Die diskursiv angelegten Lernarrangements im Fach WP Arbeitslehre sind dazu besonders geeignet, und zwar sowohl in eher mündlich geprägten als auch in schriftlich und praktisch dominierten Bereichen des Fachs.

Fortbildungskonzept
Kollegiumsintern führen Kolleginnen und Kollegen zudem regelmäßig im Rahmen des schulischen Gesamt-Fortbildungskonzepts einmal im Jahr Fortbildungen zu speziellen Themen durch, z.B. zu neuen Unterrichtsvorhaben, neuen Medien, dem Umgang mit neuen Lehrplänen, zum Umgang mit neuen technischen Geräten etc. Auf diese Weise bilden sich die Kolleginnen und Kollegen gegenseitig in den Teilbereichen Hauswirtschaft, Technik sowie Wirtschaft fort und konzipieren auch einzelne Unterrichtsvorhaben, die dann von allen eingesetzt werden können.

Einbindung in den Ganztag
Im Rahmen eines umfassenden Ganztagskonzepts bringt sich das Fach Arbeitslehre wie folgt ein: Die Räumlichkeiten der Schule werden für Präsentationen genutzt (Vorraum zur Mensa, Schülerinnen- und Schülercafé). Hier werden Ergebnisse praktischer Arbeiten ausgestellt und verkauft, Speisen angeboten sowie umfassendere ökonomische Planspiele und Wettbewerbe im Rahmen eines AG-Angebots durchgeführt.

4 Qualitätssicherung und Evaluation

Evaluation des schulinternen Curriculums
Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

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