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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die Hauptschule im Fach Textilgestaltung

Hinweis: Als Beispiel eines schulinternen Lehrplans auf der Grundlage des Kernlehrplans Textilgestaltung für die Hauptschule steht hier der schulinterne Lehrplan einer fiktiven Hauptschule in Dorsten zur Verfügung.
Die Fachkonferenzen an den Schulen haben die Aufgabe, den Kernlehrplan in kollegialer Absprache in ihrem schulinternen Lehrplan umzusetzen. Es wird empfohlen, sich an der Kapitelgliederung im vorliegenden Beispiel zu orientieren, um alle Aspekte zu berücksichtigen, die im Rahmen des Schulgesetzes mit der Einführung des neuen Kernlehrplans verbunden sind. Materialien, die die Fachkonferenzen benötigen, stehen hier zum Download bereit:

Erläuterungen zur Struktur und zu besonderen Aspekten des Kernlehrplans:
  • Powerpoint-Präsentation zur Erläuterung des Kernlehrplans und zur Erstellung eines schulinternen Lehrplans
  • Glossar im Kernlehrplan verwendeter Begriffe
  • Übersicht der Inhaltsfelder und inhaltlichen Schwerpunkte
  • Liste sämtlicher konkretisierter Kompetenzen des Kernlehrplans


Materialien für die Fachschaften, die als Anleitungen, Vorlagen oder Formulare genutzt werden können:

  • Kompetenzkartei
  • Erarbeitungsfragen zur Erstellung eines schulinternen Lehrplans
  • Formular konkretisiertes Unterrichtsvorhaben
  • Formular Übersichtstabelle der Unterrichtsvorhaben
  • Ein vollständig ausgearbeiteter exemplarischer schulinterner Lehrplan. Der Text steht im Word-Format und im PDF-Format zur Verfügung.

 

1    Rahmenbedingungen der Arbeit im Fach Textilgestaltung

Hinweis: Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen einer Schule den schulinternen Lehrplan beeinflussen können, wird in Kapitel 1 zunächst die Schule näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, für ihre Schule eine strukturierte Beschreibung zu erstellen, die sich an den Aspekten im vorliegenden Beispiel orientiert, um die Ausgangsbedingungen für den schulinternen Lehrplan festzuhalten (ggf. nur in Stichworten und nicht ausformuliert):
  • Lage der Schule
  • Größe und Ausstattung
  • Unterrichtstaktung
  • Stundenverortung und Lehrkräfte
  • Schulprogramm
  • Fachziele

 

Die Luise-Müller-Hauptschule liegt im Stadtzentrum von Dorsten.
Insgesamt besuchen zurzeit 302 Schülerinnen und Schüler diese Schule, die im Moment zwei- bis dreizügig geführt wird. In der Regel beträgt die Klassenstärke 18-26. Der Unterricht wird in jeweils einer Klasse eines Jahrgangs integrativ geführt seit 2006. So ist in jeder integrativen Klasse eine Förderschulkraft anwesend, die die Kinder entsprechend ihrer Förderschwerpunkte (LB oder Sozial-Emotional) fördert. Für den Unterricht bedeutet das, dass Fachkraft und Förderschulkraft sich bezüglich der zu vermittelnden Inhalte absprechen müssen und diese didaktisch und methodisch differenziert planen müssen. Da die Förderschulkräfte teilweise im Fach Textilgestaltung nicht ausgebildet sind, bedeutet dies einen zusätzlichen Arbeitsaufwand.

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Der Unterricht an der Luise-Müller-Hauptschule findet in allen Jahrgängen im 60-Minuten-Takt statt. In den Jahrgängen 5 bis 9 wird im künstlerischen Bereich einstündig unterrichtet, im 10. Jahrgang als Doppelstunde (120 min.). Die gleichmäßige Verteilung der Stunden auf die Fächer laut Stundentafel ist dabei durch die Aufteilung des Schuljahres in Trimester gewährleistet.
Für den Textilunterricht steht ein Fachraum zur Verfügung, der mit 12 Nähmaschinen ausgestattet ist. Da die Nähmaschinen nur noch teilweise funktionieren, kann die Nähmaschinenkunde nur eingeschränkt unterrichtet werden. Der Materialbestand ist aufgrund des Etats gesichert und auch immer ausreichend. In den Klassenräumen gibt es die Möglichkeit, Video- und DVD-Geräte sowie Laptop und Beamer einzusetzen. Der Internetzugang ist über die Nutzung der Informatikräume möglich. Eine freistehende Glasvitrine und eine eingebaute Wandvitrine können für kleinere Exponate genutzt werden.
Für den Unterricht steht eine Fachkraft zur Verfügung. Bei Engpässen wird der Unterricht von Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern mitübernommen.
Die Fachkonferenz tagt in regelmäßigen Abständen. Sie hat festgelegt, die Schülerinnen und Schüler über das Gestalten mit textilem Material hinaus besonders in den Bereichen textile Material- und Werkzeugkenntnisse, Förderung von Feinmotorik und Farb- und Formempfinden, Planung und Durchführung von Arbeitsabläufen und Kompetenzen des bewussten Einkaufs und Gebrauchs von Textilien des Alltags inkl. der sachgerechten Pflege zu bilden. Sie sollen befähigt werden, sich einzeln wie in Gruppen möglichst selbstständig Wissen anzueignen, dazu im praktischen Bereich kreativ, verantwortungsvoll und zielgerichtet zu arbeiten und ihre Tätigkeiten zu reflektieren.

 

 

2    Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Das Kapitel 2 zeigt exemplarisch, wie die Vorgaben des Kernlehrplans inhaltlich und thematisch konkretisiert werden können, d.h. wie die Kompetenzerwartungen in Unterrichtsvorhaben einfließen können.
Bei der Entwicklung eines schulinternen Lehrplans können die Fachkonferenzen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und thematische Festlegungen vornehmen. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass sämtliche im Kernlehrplan formulierte Kompetenzerwartungen, Inhaltsfelder und inhaltlichen Schwerpunkte Berücksichtigung finden.
In der Auseinandersetzung mit den konkreten Kompetenzerwartungen werden sich bei der Planung von Unterrichtsvorhaben möglicherweise Verschiebungen oder Überschneidungen ergeben. Die sich ergebenden Doppelungen bzw. Vernetzungen der unterschiedlichen Kompetenzerwartungen sind im Sinne eines Spiralcurriculums durchaus beabsichtigt.
Idealerweise setzen die Entscheidungen der Fachkonferenzen an den im Lehrplan vorgegebenen Kompetenzen und deren Zuordnung zu Kompetenzbereichen und Inhaltsfeldern an und entwickeln hieraus abgestimmte Festlegungen zu Themen und Verfahren. Diese Verbindlichkeit sollte – bezogen auf einzelne Lerngruppen – in angemessener Weise individuelle Freiräume ermöglichen.
Ein pragmatischer Ansatz kann darin bestehen zu überprüfen, welche Ansprüche des kompetenzorientierten Lehrplans durch bereits Bestehendes erfüllt sind und in ein kompetenzorientiertes Curriculum eingehen können. (Vergleiche die zu Anfang aufgeführten Unterstützungsmaterialien für die Arbeit in den Fachschaften zum Download.)

2.1    Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im Hauscurriculum besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.
Die entsprechende Umsetzung erfolgt in diesem Hauscurriculumabschnitt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen zu verschaffen. Von denen im Kernlehrplan genannten Kompetenzen werden nur die für das Unterrichtsvorhaben zentralen Kompetenzen aufgeführt, und den Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zugeordnet. Darüber hinaus werden ebenfalls für einen schnellen Überblick unter der Überschrift „Konkretisierung“, die im Unterrichtsvorhaben schwerpunktmäßigen textilen Inhalte aufgezählt. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Klassenfahrten o.ä.) zu erhalten, wurde im Rahmen dieses Hauscurriculums nur ein Teil der Bruttounterrichtszeit verplant, das bedeutet weniger als 30 Unterrichtsstunden im 60-Minuten-Takt für jede Doppeljahrgangsstufe.

In Kapitel 2.1.2 „Konkretisierte Unterrichtsvorhaben“ werden die in Kapitel 2.1.1 aufgeführten Unterrichtsvorhaben konkretisiert. Hierbei werden alle Kompetenzen den einzelnen Unterrichtsvorhaben zugeordnet und konkrete Hinweise zum weiteren Vorgehen (methodisch/didaktische Zugänge, fächerübergreifende Kooperationen, Lernmittel und -orte, Leistungsüberprüfungen) gegeben. Die fettgedruckten Wörter bei den Kompetenzen heben den für das Unterrichtsvorhaben konkreten Bereich hervor, um auch hier einen besseren Überblick über die konkretisierten Kompetenzen zu schaffen. Die mit „oder“ verknüpften zentralen Produktionskompetenzen lassen offen, ob ein textiles oder ein mediales Produkt entstehen soll. Die in 2.1.1 unter dem Punkt „Konkretisierung“ genannten Überschriften werden wieder aufgegriffen und so ausgeführt, dass der Ablauf des Unterrichtsvorhabens für alle Kolleginnen und Kollegen nachvollziehbar ist. Bei den fächerübergreifenden Kooperationen sind die schulinternen Lehrpläne der jeweiligen Fächer bezüglich der Zuordnung zu berücksichtigen.

 

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Jahrgangsstufe 5/6

Unterrichtsvorhaben I:



Thema: Ich als Person – ich als Gruppenmitglied

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • erläutern und begründen, inwieweit sich die Persönlichkeit eines Menschen durch Kleidung ausdrückt (RK),
  • textile Gegenstände, die ihre Persönlichkeit bzw. Vorlieben zum Ausdruck bringen, angeleitet entwerfen und realisieren (PK),
  • den Zusammenhang zwischen den angefertigten textilen Gestaltungen und ihrer Person erläutern und bewerten (PK).

Inhaltsfelder:
Textiles als Bedeutungs- und Ausdrucksträger (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Textiles in der eigenen Biografie
Textiles im Spannungsfeld von Individualität und sozialen Normen

Konkretisierung:
  • Kleidung als Ausdrucksträger in sozialen Gruppen
  • Darstellung der eigenen Persönlichkeit durch Textiles
  • Experimentelle Erkundung von textilem Material und Werkzeugen
  • Planen und Anfertigen eines persönlichen Ausstellungsobjektes


Zeitbedarf:  7 Std. à 60 min

 

Unterrichtsvorhaben II:



Thema: Textile Tragbehältnisse im Spannungsfeld von frühen Kulturen und Gegenwart

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Entstehungshintergründe textiler Techniken und Materialien erläutern und beurteilen (RK),
  • textile Gestaltungsmerkmale ausgewählter Kulturen (auch geschlechterrollenbezogen) erläutern und bewerten (RK),
  • textile Gegenstände mittels elementarer Materialien und Techniken und/oder unter kulturtypischen  Gestaltungsaspekten entwerfen und realisieren (PK).


Inhaltsfelder:
Entwicklung von Textilem (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Elementare textile Techniken
Textile Gestaltungen bei ausgewählten Kulturen der Welt

Konkretisierung:

  • Anfertigen eines textilen Tragbehältnisses durch textile Techniken der frühen Kulturen
  • Kennenlernen von Kulturen der Früh- und Vorgeschichte
  • Erlernen einer elementaren textilen Technik


Zeitbedarf: 9 Std. à 60 min.

Unterrichtsvorhaben III:



Thema: Mit textilen Figuren ins Spiel kommen – von veränderten Spielwelten

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • textile Spielobjekte im Hinblick auf ihre technische, ästhetische und kommunikative Funktion analysieren (RK),
  • textile Spielobjekte unter Bezugnahme auf eine vorgegebene Aufgabenstellung hinsichtlich ihrer Spielbarkeit bewerten (RK),
  • die Spielbarkeit ihrer Spielobjekte sachbezogen beurteilen (PK).

Inhaltsfelder:
Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Ästhetische Aspekte von textilem Material bei Spielobjekten
Funktionale Verwendung von textilem Material bei Spielobjekten

Konkretisierung:
  • Beschreibung und Analyse von Handspielpuppen
  • Entwurf eigener Spielfiguren
  • Anfertigung von Handpuppen auf Grundlage einfacher Schnittmuster (Konstruktion von Hüllenformen) und Montagetechniken
  • Mit den Figuren ins Spiel kommen


Zeitbedarf: 7 Std. à 60 min. (ohne Planung und Umsetzung z.B szenisches Spiel)

 

Jahrgangsstufe 7/8
Wenn der Unterricht im Fach Textilgestaltung in der Doppeljahrgangsstufe 5/6 nach Entscheidung der Schule nicht oder nicht durchgehend erteilt wird und die Kompetenzen am Ende der Jahrgangsstufe 6 noch nicht wie im Kernlehrplan vorgesehen entwickelt worden sind, ist es das Ziel der Doppeljahrgangsstufe 7/8, zunächst die Kompetenzen der Doppeljahrgangsstufe 5/6 auszubilden und dabei den Unterricht pädagogisch altersangemessen zu gestalten. Ansonsten sind bei Unterrichtsvorhaben in der Doppeljahrgangsstufe 7/8 bereits die für das Ende der Jahrgangsstufe 10 vorgesehenen Kompetenzen für den Unterricht maßgeblich, jedoch auch hier altersangemessen angepasst.

Unterrichtsvorhaben I:



Thema: Gesprungen, geklettert, geworfen: Spiele und Spielzeug aus aller Welt – von der Herstellung bis zum Einsatz

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • textile Spielobjekte unter Berücksichtigung von ausgewählten Aspekten der Form- und Farbgestaltung, der Oberflächenbeschaffenheit und der Konstruktion analysieren und unter Verwendung der eingeführten Fachbegriffe darstellen und erklären (RK),
  • textile Spielobjekte unter einer vorgegebenen Aufgabenstellung angeleitet entwerfen und gestalten (PK),
  • mit textilem Material eine konkrete Spielsituation gestalten bzw. präsentieren (PK).

Inhaltsfelder:
Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Ästhetische Aspekte von textilem Material bei Spielobjekten
Funktionale Verwendung von textilem Material bei Spielobjekten

Konkretisierung:
  • Beschreibung und Analyse von visuellen und haptischen Eindrücken bei textilen Spielobjekten
  • Beschreibung von industriellen Fertigungsbedingungen und Sicherheitsaspekten beim Gebrauch
  • Entwerfen und Gestalten von textilen Spielen und Spielobjekten
  • Erlernen von grundlegenden Techniken der Flächenverarbeitung und Gestaltung
  • Erproben von textilen Spielobjekten

Zeitbedarf: 7 Std. à 60 min.

 

Unterrichtsvorhaben II:


   
Thema: Die Masse macht´s: Musterung von Flächen auf textil-kultureller Grundlage

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • anhand von Realobjekten oder deren Abbildungen textile Techniken und Gestaltungsmerkmale unterschiedlicher Kulturen differenziert beschreiben (RK),
  • die Einflüsse verschiedener Kulturen auf aktuelle Gestaltungen und Techniken von Textilem erläutern (RK),
  • einen textilen Gegenstand unter kulturtypischen Gestaltungsaspekten auch unter Verwendung digitaler Werkzeuge und Medien entwerfen und mittels komplexer textiler Techniken realisieren (PK),
oder
  • Textiles oder Ideen für Textiles aus Gegenwart und Zukunft mit Hilfe digitaler Werkzeuge entwerfen (PK).

Inhaltsfelder:
Entwicklung von Textilem (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:
komplexe textile Techniken
kulturspezifische oder innovative Einflüsse auf gegenwärtige Textilien aus den Bereichen Bekleidung, Wohnung, Architektur und Freizeitgestaltung

Konkretisierung:
  • Beschreibung und Analyse von textilen Gegenständen unter kultur- und epochentypischen Gestaltungsmerkmalen mit aktuellem Bezug
  • Grundkenntnisse flächengestaltender Techniken und Musterungsprinzipien
  • Entwerfen und Gestalten eines textilen Gegenstandes
  • Präsentation der Arbeiten

Zeitbedarf: 8 Std. à 60 min.

 

Unterrichtsvorhaben III:



Thema: Vom Sitzen zum Chillen: Individualisierung von Sitzmöbeln

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • visuelle und haptische Eindrücke aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst differenziert beschreiben (RK),
  • Aspekte der Mode (u. a. Jugendmode), des Wohnens und der Textilkunst unter soziologischen, psychologischen und geschlechterorientierten Gesichtspunkten analysieren (RK),
  • eigene Aufgabenstellungen im Bezug auf ein Gestaltungsthema aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst entwickeln (PK).

Inhaltsfelder:
Textiles als Bedeutungs- und Ausdrucksträger (IF1)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst

Konkretisierung:
  • Analyse von Bedürfnissen bei Sitzmöbeln
  • Grundkenntnisse des Nähmaschinennähens
  • Entwerfen und Anfertigen eines Objektes zur Individualisierung des Sitzmöbels inkl. Aufstellen eines differenzierten Arbeitsplanes

Zeitbedarf: 12 Std. à 60 min.

 

Jahrgangsstufe 9/10

Unterrichtsvorhaben I:



Thema: Das zieht mich an: Wechselwirkung von Mode und Wirtschaft

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • textile Gegenstände im Hinblick auf die Faktoren für die Kaufentscheidung analysieren (RK),
  • Textiles aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst möglichst mit Medien und Maschinen entwerfen und gestalten, so dass aktuelle Trends, soziale und psychologische Aspekte berücksichtigt werden (PK)
oder
  • Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst in ihren thematischen Kontext einordnen (RK),
  • eine Ausstellung oder eine Modenschau organisieren und ihre Produkte selbstständig präsentieren (PK).
Inhaltsfelder:
Textiles als Bedeutungs- und Ausdrucksträger (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst
Textilien als Ausdrucksträger soziologischer Einflüsse in anderen Kulturen

Konkretisierung:
  • Beschreibung und Analyse der Mode unter soziologischen, psychologischen Gesichtspunkten
  • Betrachtung wirtschaftlicher Aspekte, Konsum und Entsorgung
  • Analyse eines Kleidungsstückes der Jugendkulturen
  • Anwenden von Verfahren der Flächengestaltung und/oder -verarbeitung
  • Anfertigen und Veränderung eines Kleidungsstückes
  • Präsentation

Zeitbedarf: 10 Std. à 60 min.

 

Unterrichtsvorhaben II:



Thema: Eine Tasse mit Kuhfell? Wer macht so was? Was soll das? – Textilkünstlern auf der Spur

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst in ihren thematischen Kontext einordnen (RK),
  • Textiles aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst möglichst mit Medien und Maschinen entwerfen und gestalten, so dass aktuelle Trends, soziologische und psychologische Aspekte berücksichtigt werden (PK)
oder
  • Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnen und Textilkunst in einer Dokumentation (u.a. Fotoserie, Powerpoint) darstellen (PK),
  • eine Ausstellung oder eine Modenschau organisieren und ihre Produkte selbstständig präsentieren (PK).

Inhaltsfelder:
Textiles als Bedeutungs- und Ausdrucksträger (IF1)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnung und Textilkunst

Konkretisierung:
  • Beschreibung von ausgewählten Textilkunstwerken
  • Beschreibung und Analyse eines Textilkünstlers und seines Werkes
  • Planung und Anfertigung von Textilkunstobjekten in der Art des jeweiligen Künstlers
  • Präsentation des Projekts

Zeitbedarf: 5 Std. à 60 min.

 

Unterrichtsvorhaben III:



Thema: Ohne uns geht nichts! – Die Welt der synthetischen Fasern im Freizeitbereich

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • ökonomische Zusammenhänge und Problemstellungen aus dem Bedingungsfeld von Anfertigung und Vertrieb textiler Produkte und dem Konsumverhalten von Verbrauchern beurteilen und bewerten (RK),
  • die wirtschaftliche Bedeutung von Textilien und die Berufsmöglichkeiten in der Textilbranche in einem globalisierten Markt anhand von Texten und Bildmaterialien beurteilen und bewerten (RK),
  • komplexere Zusammenhänge für eine nachhaltige Kaufentscheidung bei Textilien in einer Dokumentation (Powerpoint, Fotoserie) unter Berücksichtigung selbstständig ent-wickelter Kriterien präsentieren und beurteilen (PK).

Inhaltsfelder:
Funktion und wirtschaftliche Bedeutung von Textilem (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Funktionale Verwendung von textilem Material im technischen und industriellen Bereich
Berufswahlorientierung im textilen Sektor

Konkretisierung:
  • Analyse verschiedener Textilien aus dem Freizeitbereich
  • Grundlagen der Produktion und Einsatzgebiete synthetischer Fasern
  • Ökologische und ökonomische Zusammenhänge und Problemstellungen aus den Bereichen Anfertigung, Arbeitsbedingungen und Vertrieb
  • Aspekte des Textilmarktes und Berufe der Textilbranche
  • Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Exkursion zu Firmen der Textilbranche

Zeitbedarf: 7 Std. à 60 min.

 

Unterrichtsvorhaben IV:



Thema: „Zeig’ mir deinen Hut…“ – träger- und anlassspezifische Kopfbedeckungen verschiedener Kulturen

Zentrale Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler können
  • anhand von Realobjekten oder deren Abbildungen bzw. Nachbildungen textile Techniken und Gestaltungsmerkmale unterschiedlicher Kulturen differenziert beschreiben (RK),
  • Aspekte der Mode (u. a. Jugendmode), der Wohnung und der Textilkunst unter sozialen, psychologischen und geschlechterorientierten Gesichtspunkten analysieren (RK),
  • Ausdrucksformen aus den Bereichen Mode, Wohnung und Textilkunst in einer Dokumentation (u.a. Fotoserie, Powerpoint) darstellen (PK),

Inhaltsfelder:
Textiles als Beutungs- und Ausdrucksträger (IF1)
Entwicklung von Textilem (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:
Soziale und psychologische Aspekte von Textilem
Textile Ausdrucksformen in den Bereichen Mode, Wohnung und Textilkunst
Kulturtypische Gestaltungen von Textilem in ausgewählten Kulturen der Welt

Konkretisierung:
  • Beschreibung von ausgewählten Kopfbedeckungen und kultur- und epochentypischen Gestaltungs- und Ausdrucksmerkmalen mit aktuellem Bezug
  • Sammlung von Abbildungen und/oder Realobjekten
  • Dokumentation der die soziale Rolle oder psychologische Aspekte betreffenden Veränderungen der Person durch Erstellen einer Fotoserie oder eines anderen Medienprodukts
  • Präsentation des Projekts

Zeitbedarf: 4 Std. à 60 min

 

 

2.2    Grundsätze der fachdidaktischen und fachmethodischen Arbeit

Hinweis: Absprachen wie die folgenden stellen Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar, die in der Beispielschule vereinbart wurden.

 


Die Fachkonferenz Textilgestaltung hat die folgenden fachdidaktischen und fachmethodischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die Grundsätze 15 bis 24 sind fachspezifisch angelegt.

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Überfachliche Grundsätze:

1.    Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
2.    Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schüler/innen. Insbesondere muss das Lern- und Leistungsniveau der integrativen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.
3.    Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt. Hierbei steht die Förderung des selbständigen Lernens im Mittelpunkt.
4.    Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
5.    Die Schüler/innen erreichen einen Lernzuwachs.
6.    Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schüler/innen.
7.    Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülern/innen durch kooperative Lernformen und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen zu finden.
8.    Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schüler/innen.
9.    Die Schüler/innen erhalten Gelegenheit zu selbständiger Arbeit und werden dabei unterstützt. Die geschieht durch den Einsatz von Methoden zur Förderung des selbständigen Lernens.
10.    Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
11.    Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
12.    Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
13.    Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
14.    Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:

15.    Fachmethoden und Fachbegriffe werden den Schülern alters- und situationsbedingt angemessen vermittelt. Überfachlich zu vermittelnde Methoden werden an die Inhalte des Faches Textilgestaltung gebunden und ermöglichen so die Übung, der im Methodentraining (Lernkartei, Lerntheke, Stationenlernen) vereinbarten Kompetenzen.
16.    Der Unterricht fördert das planerische Vorgehen, aber auch kreatives Umgehen mit den im Unterricht gestellten Aufgaben.
17.    Der Unterricht fördert vernetztes Denken.
18.    Der Unterricht sollte phasenweise fächerübergreifend ggf. projektartig angelegt sein.
19.    Der Unterricht ist schüler- und handlungsorientiert angelegt  und knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an.
20.    Der Unterricht beachtet die individuellen Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler und bietet gerade im praktischen Bereich eine entsprechende Binnendifferenzierung an.
21.    Der Unterricht ist problemorientiert und geht von realen Alltagsproblemen aus.
22.    Der Unterricht ist anschaulich sowie gegenwarts- und zukunftsorientiert und gewinnt dadurch für die Schülerinnen und Schüler an Bedeutsamkeit.
23.    Der Unterricht und fördert planerische Kompetenzen als Vorbereitung auf die strukturierten Prozesse der Arbeitswelt und hilft bei der Berufswahlorientierung.
24.    Die Lerninhalte sind so zu wählen, dass die geforderten Kompetenzen erworben und geübt werden können bzw. erworbene Kompetenzen an neuen Lerninhalten und neuen Lernmitteln erprobt werden können. Insbesondere ist der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten bei der Planung, Durchführung und Präsentation der Arbeiten zu berücksichtigen.

 

2.3    Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Absprachen wie die folgenden stellen Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar, die in der Beispielschule vereinbart wurden.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI und der Richtlinien und Lehrpläne für die Hauptschule beschließt die Fachkonferenz die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung. In die Bewertung fließen daher ein:

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Verbindliche Absprachen:

1.    im Rahmen der Unterrichtsstunden gefertigte Produkte, insbesondere die Gestaltung mit textilem Material und Techniken, nach mit den Schülerinnen und Schülern vereinbarten Kriterien,
2.    mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzvorträge und Referate),
3.    schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte/Mappen, Portfolios , Lerntagebücher ),
4.    kurze schriftliche Übungen sowie
5.    Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Recherche, Befragung, Erkundung, Modenschau, Präsentation).

Anmerkung: Der Überprüfung der Kompetenzen im Bereich der Produktion wird eine überwiegende Bedeutung zugemessen!

Durch die zunehmende Komplexität der o.g. Elemente im Verlauf der Sekundarstufe I werden die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der nachfolgenden schulischen und beruflichen Ausbildung vorbereitet.

Der Bewertungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erfasst die Qualität, die Quantität und die Kontinuität der praktischen, mündlichen und schriftlichen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang. Mündliche Leistungen werden dabei in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt.

Die Bewertungskriterien für ein Produkt bzw. ein Ergebnis müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die praktischen, mündlichen als auch für die schriftlichen Formen:

  • Qualität der Beiträge
  • Quantität der Beiträge
  • Kontinuität der mündlichen Beiträge
  • Sachliche Richtigkeit
  • Komplexität/Grad der Abstraktion
  • Selbstständigkeit im Arbeitsprozess
  • Einhaltung gesetzter Fristen
  • Ordentlichkeit
  • Differenziertheit der Reflexion
  • Bei Gruppenarbeiten
    • Selbstständiges Bearbeiten der Aufgabenstellung
    • Einbringen in die Arbeit der Gruppe
    • Durchführung fachlicher Arbeitsanteile
    • Kooperation mit dem Lehrenden / Aufnahme von Beratung

Konkretisierte Kriterien:

Dokumentationsformen (Prozessdokumentation)

  • Mappe
    • Deckblatt
    • Inhaltsverzeichnis/Seitenzahlen
    • Überschriften unterstrichen, Seitenrand, Datum
    • Sauberkeit/Ordnung
    • Vollständigkeit
    • Qualität der schriftlichen Arbeiten (Schul- und Hausaufgabenprodukte)
    • Bearbeitung der Informationsquellen (markieren/strukturieren, Randnotizen)
    • Arbeitspläne
    • Entwürfe


Mündliche Formen

  • Referat
  •  Vortrag
      • Interessanter Einstieg
      • Sprechweise LLD (laut, langsam, deutlich)
      • freies Sprechen (auf der Grundlage von Notizen/Karteikarten
      • Vortragspausen (Raum für Zuhörer-/Verständnisfragen)
      • Blickkontakt Zuhörer
      • Körperhaltung/-sprache
      • Medieneinsatz (Tafelbild, Moderationswand, Folie, …)
      • Handout
      • abgerundeter Schluss
      • Quellennachweis
      • Zeitrahmen berücksichtigt
      • Inhalt
        • Themenwahl begründet
        • Hintergrundinformationen
        • Sachlichkeit
        • Inhaltliche Richtigkeit
        • Fach- und Fremdwörter erläutert
        • Themenprofi

       

          Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung:

          Die Leistungsrückmeldung erfolgt:

          • spätestens nach Kontrolle der fertigen Produkte oder schriftlichen Arbeiten
          • als Quartalsfeedback oder als Ergänzung zu einer schriftlichen Überprüfung

           


          2.4    Lehr- und Lernmittel

          Für das Fach Textilgestaltung gibt es vom Ministerium keine offiziell zugelassenen Lernmittel (Link zu den zugelassenen Lernmitteln für die Hauptschule).

          Die Fachschaft hat folgende Bücher im Klassensatz angeschafft, die in Auszügen im Textilunterricht eingesetzt werden:
          Schlieper, C.: Textilarbeit Schritt für Schritt, Verlag Handwerk und Technik, Hamburg 2004,
          Fanio, U. u.a.: Textiles Gestalten, Unterrichtseinheiten mit Kopiervorlagen, Horneburg 2006.

          Weiterführende Links:


          2.5    Nutzung außerschulischer Lernorte

          Die außerschulischen Lernorte sind in der Umgebung Dorstens sehr begrenzt. Aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel ist es auch schwierig, Exkursionen zu entfernteren Orten zu planen und durchzuführen.
          Mögliche außerschulische Lernorte sind:

          • Stoffgeschäfte und Warenhäuser in der Stadt Dorsten
          • Dekorateurwerkstatt in der Innenstadt
          • Schafzucht in der ländlichen Umgebung Dorstens

           

          3    Qualitätssicherung und Evaluation

          Hinweis: Jahrgangspartituren stellen ein strukturelles Instrument der Qualitätsentwicklung und -sicherung dar. Sie ermöglichen die Erstellung von fächerübergreifenden Kooperations- und Koordinationsplänen, fixieren schulinterne Absprachen (welche Unterrichtsfächer in welchen Jahrgangsstufen, welche Unterrichtsvorhaben, mit welcher Dauer und in welchem Rhythmus umsetzen) und zielen damit auf das Schaffen von Synergieeffekten ab.
          Auf Basis einer Tabelle mit den Unterrichtsvorhaben aller Fächer einer Schule (genannt Partitur) können jahrgangsspezifische thematische Parallelen erkannt bzw. verabredet werden. Für die Erstellung fächerübergreifender Jahrgangspartituren bedarf es übergeordneter Kommunikationsstrukturen, die ein Fachteam hinsichtlich der fachübergreifenden Zielsetzung nicht leisten kann. Daher sind in letzter Instanz die Vorsitzenden der einzelnen Fächer (der didaktische Ausschuss) in der abschließenden Verantwortung, Parallelen auszuweisen und Vereinbarungen festzuhalten.
          Als Arbeitsgrundlage für das Generieren der Partituren dienen die landesweiten und die schulinternen Curricula sowie die im Schulprogramm vereinbarten Vorhaben.
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          Funktions- und Aufgabenverteilung in der Fachkonferenz Textilgestaltung im Schuljahr 2011/2012:

          Funktion

          Name

          Aufgaben

          Fachkonferenzvorsitz

          Fachlehrerin

          Koordinierung der Fachgruppe, Fachansprechpartner der Schulleitung, Erstellung der Jahresarbeitsplanung, Einberufung und Leitung der Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen, Koordinierung der fachbezogenen Unterrichtsverteilung, Koordinierung der fachlichen Qualitätssicherung und –entwicklung, Sichtung und Beschaffung von neuen Lernmitteln, Auf- und Ausbau der Mediensammlung, Pflege des Inventars

          Stellvertretung

          Fachfremde Kollegin

          Unterstützung des Fachvorsitzes, Ansprechpartner für Referendare und neue Kollegen, Weiterentwicklung der Konzepte zur Leistungsbewertung sowie zur individuellen Förderung, Weiterentwicklung des Hauscurriculums

          Elternvertreter 1

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          Vertretung der Elterninteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur Schulpflegschaft

           

          Evaluation des schulinternen Lehrplans

          Zielsetzung: Der schulinterne Lehrplan stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.
          Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

           

          Kriterien Ist-Zustand
          Auffälligkeiten
          Änderungen /
          Konsequenzen /
          Perspektivplanung
          Wer (Verantwortlich) Bis wann (Zeitrahmen)
          Funktionen
          Fachvorsitz Fr. Meier
          Stellvertreter Fr. Müller
          Sonstige Funktionen
          (im Rahmen der schulprogrammatischen fächerübergreifenden Schwerpunkte)
          Ressourcen
          personell Fachlehrer
          fachfremd
          Lerngruppen
          Lerngruppengröße

           

          räumlich Fachraum
          Bibliothek
          Computerraum

           

          materiell / sachlich Lehrwerke
          Fachzeitschriften
          Textilsammlungen

           

          zeitlich Abstände Fachteamsitzungen
          Dauer (Zeitrahmen) der Fachteamarbeit Fachteam

           

          Unterrichtsvorhaben
          5
          6
          8
          9
          10
          Leistungsbewertung / Grundsätze
          praktische Arbeiten
          mündliche Leistungen
          schriftliche Leistungen
          Arbeitsschwerpunkt(e) SE
          fachintern
          - kurzfristig (Halbjahr)
          - mittelfristig (Schuljahr)
          - langfristig
          fachübergreifend
          - kurzfristig
          - mittelfristig
          - langfristig
          Fortbildung
          Fachspezifischer Bedarf
          - kurzfristig
          - mittelfristig
          - langfristig
          Fachübergreifender Bedarf
          - kurzfristig
          - mittelfristig
          - langfristig
          Evaluationsschwerpunkt
          Sonstiges

           

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          © 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 20.04.2018