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Heinrich-Heine-Gymnasium Köln

Heinrich-Heine-Gymnasium Köln

Gebundener Ganztag
Hardtgenbuscher Kirchweg 100
51107 Köln

E-Mail 0221/926599-1
www.hhgonline.de

Schulleiter: Marcus von Grabczewski
Bezirksregierung Köln

Schwerpunkte

  • Übergänge gestalten
  • Soziales und Miteinander
  • Neigungsförderung
  • Berufsorientierung

Kontaktpersonen

Marcus von Grabczewski
 E-Mail

Marcel Andreas Otto
 E-Mail

Seit dem Schuljahr 2010/11 gehört das Heinrich-Heine-Gymnasium zu den Schulen Kölns, die den gebundenen Ganztag umsetzen. In Zusammenarbeit von 65 Lehrerinnen und Lehrern mit Schulsozialarbeit, AWO, Förderverein, Eltern und vielfältigen Partnern im Stadtteil sowie darüber hinaus entstand für die etwa 850 Schülerinnen und Schüler mit vielfältigen kulturellen Wurzeln ein reiches Angebot.

Mit dem sukzessiven Aufbau des Ganztags entwickelte das Heinrich-Heine-Gymnasium schrittweise ein Konzept, welches die Individualisierung von Schullaufbahnen unterstützt und dabei der Vielfältigkeit seiner Schülerinnen und Schüler gerecht wird.

Durch verschiedene Angebote sowohl im Unterricht als auch im Wahlpflichtbereich und bei den Arbeitsgemeinschaften können Lernende von Beginn der Sekundarstufe an ihre jeweiligen Fähigkeiten und Neigungen entdecken und erweitern. Bestenfalls können so jede Schülerin und jeder Schüler neben dem verbindlichen Fächerkanon ihre spezifischen Interessen im musischen, naturwissenschaftlichen und sportlichen Bereich entwickeln sowie ausbauen. Für die Nachhaltigkeit sorgt dabei auch eine ab der Mittelstufe ansetzende Berufsorientierung.

Übersicht über die verschiedenen Laufbahnen am HHGy

Die Kooperationen mit zahlreichen Partnern des Umfeldes tragen dazu bei, den Lernenden am Heinrich-Heine-Gymnasium ein vielfältiges Angebot zu schaffen, welches deren Bedarfe wahrnimmt und vorhandene Interessen sowie individuelle Neigungen fördert.
Im Gegenzug unterstützt das Heinrich-Heine-Gymnasium die Kooperationspartner bei deren spezifischen Projekten, sodass ein Klima der beidseitigen Wertschätzung und Unterstützung auch über den Stadtteil hinaus entsteht und somit Schülerschaft wie Gemeinwesen gleichsam bereichert.

Einige Kooperationen, wie etwa die Vernetzung mit den Grundschulen oder die Zusammenarbeit mit der AWO im Ganztagsbetrieb, sind der schulischen Arbeit implizit. Andere Partner der Zusammenarbeit hingegen mussten in einem längeren Prozess aufgefunden werden.

So initiierten beispielweise Eltern im Bereich der Arbeitsgemeinschaften die Kooperation mit Vereinen, in denen ihre Kinder aktiv sind und die auch von Seiten der Schule als wichtiger Kooperationspartner in den Blick genommen wurden. Die Anbahnung der Kooperation vollzog sich in mehreren Schritten:

Schritt 1: Ausgehend von Sondierungen, welche Interessen und Angebote beiderseits bestehen, wurden über Gespräche zwischen Mitgliedern der Schulleitung, der Schulkonferenz und den Vereinen Kooperationen anberaumt.

Schritt 2: Zuständigkeiten, Organisation und konkrete Abläufe wurden konkretisiert und in einem Kooperationsvertrag festgehalten.

Schritt 3: Nach der Bewerbung der so entstandenen Angebote erfolgte die Wahl der Schülerinnen sowie Schüler im Bereich der Arbeitsgemeinschaften.

Schritt 4: Die Angebote wurden zunächst für ein Schuljahr realisiert.

Schritt 5: Mit Abschluss des Schuljahres kam es dann im Hinblick auf das Wahlverhalten und die gewonnenen Erfahrungen zu einer Überprüfung und Anpassung der Angebote.

Dieser Prozess wiederholte sich in mehreren Schuljahren, auch unter dem Zugewinn neuer Vereine als Partner, welche durch Anfrage gewonnen werden konnten, aber auch zunehmend von alleine auf die Schule zukamen. Mittlerweile ergänzt ein breites Angebot an v.a. Vereinssport den Ganztagsbereich am Heinrich-Heine-Gymnasium.

Weitere Kooperationsmöglichkeiten boten jene Institutionen, welchen selbst ein sozialer bzw. bildender Auftrag inne ist und die daher vielfältige Angebote bereithalten. So konnten entsprechende gemeinsame Projekte etwa mit der Kindernothilfe e.V., dem BUND, dem Deutschen Roten Kreuz, der Theatergemeinde Köln und den Instituten für Sprachzertifikate begründet werden. Auch die Barmer Ersatzkasse bietet in den Bereichen „Berufsorientierung“ und „Gesunde Schule“ ein umfangreiches Kooperationsangebot an.
Darüber hinaus existieren Netzwerke, wie etwa „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ und das „Kooperationsnetz Unternehmen und Region der Schule“ der Bezirksregierung Köln, als Vermittler von Lernpartnerschaften.

Nicht zuletzt sei erwähnt, dass vor allem die Kooperation mit Vereinen, Hochschulen, Dienstleistern vor Ort und Expertinnen und Experten vor allem auch dem Engagement und den persönlichen Kontakten von Elternschaft und Kollegium zu verdanken sind.

Bei der Genese verschiedener Kooperationen zeigte sich häufig, dass sowohl auf Seiten der Schule wie auch auf Seiten von Wirtschaft und Gemeinwesen stets Ideen und Bereitschaften zur Zusammenarbeit bestehen, die jedoch gemeinsam wahrgenommen, erprobt und ausdifferenziert werden müssen.

Dieser Aufgabe hat sich das Heinrich-Heine-Gymnasium gestellt und somit ein breites Angebot für Schülerschaft und Region geschaffen.

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