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Beispiel eines schulinternen Lehrplans für die gymnasiale Oberstufe im Fach Niederländisch

Hinweis: Als Beispiel für einen schulinternen Lehrplan auf der Grundlage des Kernlehrplans Niederländisch für die gymnasiale Oberstufe steht hier der schulinterne Lehrplan eines fiktiven Gymnasiums, im Weiteren „Städtisches Gymnasium Brockenstädt“ genannt, zur Verfügung.
Um zu verdeutlichen, wie die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen in den schulinternen Lehrplan einfließen, wird die Schule in Kapitel 1 zunächst näher vorgestellt. Den Fachkonferenzen wird empfohlen, eine nach den Aspekten im vorliegenden Beispiel strukturierte Beschreibung für ihre Schule – ggf. nur in Stichworten – zu erstellen.
Hinweis: Um die Ausgangsbedingungen für die Erstellung des schulinternen Lehrplans festzuhalten, können beispielsweise folgende Aspekte berücksichtigt werden:
  • Lage der Schule
  • Aufgaben des Fachs bzw. der Fachgruppe
  • Funktionen und Aufgaben der Fachgruppe vor dem Hintergrund des Schulprogramms
  • Beitrag der Fachgruppe zur Erreichung der Erziehungsziele ihrer Schule
  • Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung innerhalb der Fachgruppe
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen (fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte)
  • Ressourcen der Schule (personell, räumlich, sächlich), Größe der Lerngruppen, Unterrichtstaktung, Stundenverortung
  • Fachziele
  • Name des/der Fachvorsitzenden und des Stellvertreters/der Stellvertreterin

1 Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Die Fachgruppe Erziehungswissenschaft im fiktiven Ernst-Barlach-Gymnasium

Die fiktive Beispielschule mit 100 Lehrerinnen und Lehrern liegt in Brockenstädt und ist fünfzügig. Von den ca. 1200 Schülerinnen und Schülern haben ca. 10 % einen Migrationshintergrund. Die Schule liegt im deutsch-niederländischen Grenzraum, etwa 24 km von der Grenze entfernt.
Sie besteht aus mehreren Gebäudeteilen, in denen viele Klassen renoviert und mit neuen Medien ausgestattet wurden. Trotz aller Verbesserungen besteht weiterhin ein großer Bedarf an verfügbaren digitalen Medien, oft sehr hilfreich Der Unterricht findet im „gebundenen Ganztag“ und in „Blöcken“ von 90 Minuten sowie in A- und B-Wochen statt. Über diese Organisationsform wird erneut diskutiert, weil die Erfahrungen damit in der Schulgemeinde nicht nur positiv beurteilt werden.

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Es unterrichten momentan vier Lehrkräfte das Fach Niederländisch. Die Fachkonferenz tagt zwei Mal im Halbjahr.
Auf der Homepage der Schule können sich Eltern und Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Besucher intensiv über das Schulprogramm und Fachziele informieren. Durch den Entwurf von fächerspezifischen Leistungskonzepten bemüht sich die Schule um Transparenz bezüglich der Leistungsanforderungen.
Die Oberstufe besuchen ca. 480 Schüler und Schülerinnen, so dass in jeder Stufe ein großes Angebot an Kursen aufrechterhalten werden kann. Von den neu gebildeten Klassen in der EF wird eine Klasse mit Realschülern sowie einzelnen Gesamt- oder Hauptschülern gebildet, die aus den umliegenden Schulen aufgenommen werden konnten. Aufgrund der Größe der Schule können unterschiedliche Schwerpunkte gebildet werden (z. B. auf naturwissenschaftlichem oder künstlerischem Gebiet, Englisch bilingual), zu denen auch ein sprachliches Profil, u.a. mit Zertifikationskursen und einem Angebot für die Teilnahme am Austausch an einer der Partnerschulen gehört.
In der Sek. I werden die Sprachen Englisch, Französisch, Latein und Niederländisch angeboten, die außer Latein in der Sek. II als fortgeführte Fremdsprache belegt werden können.
In der Oberstufe wird Niederländisch neben Spanisch als neu einsetzende Fremdsprache ab der EF angeboten und hat hier seine Bedeutung als Teil der Ausbildung von Mehrsprachigkeitsprofilen an dieser Schule. Niederländisch wird auch in einem fortgesetzten Kurs als Grund- oder Leistungskurs unterrichtet.
Brockenstädt verfügt über zahlreiche Kontakte zu den niederländischen Nachbarn. Die relative Grenznähe bietet eine Reihe von Möglichkeiten zur Anwendung der niederländischen Sprache. Gute niederländische Sprachkenntnisse bilden die Voraussetzung, um vielfältige Angebote in der Ausbildung und im Studium zu nutzen.
Das Fach Niederländisch, das derzeit von vier Lehrkräften unterrichtet wird, hat eine lange Tradition im Fächerkanon der Schule, es muss sich jedoch als kleines Fach besonders um Schülergunst und Kontinuität bemühen, um sich gegenüber den anderen Fächern und vor allem gegenüber den anderen modernen Fremdsprachen behaupten zu können.
In den Niederländischkursen gibt es gelegentlich Schülerinnen und Schüler mit Vorkenntnissen, was aber nur unwesentlich unterrichtliche Entscheidungen beeinflusst.
In der Vergangenheit hat es einige Jahre lang einen Austausch zwischen der Brockenstädter Schule und einer Schule in Nederdam gegeben, der zur Zeit wieder reaktiviert wird.
Zur Information über das Fach Niederländisch dienen die Homepage der Schule, eine Schulbroschüre und die jährliche Fächervorstellung in Klasse 9 vor den Wahlen für die Einführungsphase der Sek. II.
In der Fachkonferenz besteht Konsens darüber, dass der Unterricht in besonderem Maße die mündliche Kommunikationskompetenz fördern soll: Schülerinnen und Schüler sollen vor allem die niederländische Sprache in Alltagssituationen und zu vertrauten Sachthemen anwenden können und dabei grundlegende interkulturelle Kompetenzen für eine situationsgerechte Kommunikation mit niederländischsprachigen Gesprächspartnern erwerben.
Zur frühzeitigen Förderung der mündlichen Sprachkompetenz soll zusätzlich zur der in der Qualifikationsphase vorgeschriebenen mündlichen Prüfung als Ersatz für eine Klausur bereits in der Einführungsphase (EF) eine mündliche Prüfung durchgeführt werden. Erfahrungen mit dem „Taaldorp“ wurden bereits gemacht.
Für den Fall, dass mehrere Lerngruppen eingerichtet werden, gilt die Vereinbarung, dass pro Jahrgang mindestens eine Klausur parallel geschrieben und in den Jahrgangsstufen parallel gearbeitet wird. Um den Schülerinnen und Schülern in den meist heterogenen Gruppen gerecht zu werden, sind die Fachlehrkräfte bemüht, in Kooperation und Absprache Konzepte und Materialien zur individuellen Förderung einzusetzen. Durch kollegiale Hospitationen sollen Möglichkeiten der Innovation und allgemein verbesserter Unterrichtsmethodik angeregt werden.
Die Fachkonferenz hat in Anlehnung an die Bewertung bei den Zentralen Prüfungen Kriterien zur Leistungsbewertung in den einzelnen Jahrgangsstufen abgesprochen. Diese müssen, falls es Parallelkurse gibt, jeweils auf die einzelnen Klausuren abgestimmt werden.
Dem kooperativen Lernen kommt eine besondere Bedeutung zu. Das Unterrichtsprinzip „Think-pair-share“ soll als eine der methodischen Leitlinien im Niederländischunterricht Berücksichtigung finden, um vielfältige Kommunikationsprozesse in Gang zu setzten.

2 Entscheidungen zum Unterricht

Hinweis: Die nachfolgend dargestellte Umsetzung der verbindlichen Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans findet auf zwei Ebenen statt. Das Übersichtsraster gibt den Lehrkräften einen raschen Überblick über die laut Fachkonferenz verbindlichen Unterrichtsvorhaben pro Schuljahr. In dem Raster sind außer den thematischen Schwerpunkten die Schwerpunkte in den einzelnen Kompetenzbereichen aufgeführt (Es werden stets alle Kompetenzbereiche in einem Unterrichtsvorhaben berührt, jedoch in unterschiedlicher Akzentuierung).
Die Konkretisierung von Unterrichtsvorhaben führt weitere Kompetenzerwartungen auf und verdeutlicht vorhabenbezogene Absprachen.

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan insgesamt erhebt den Anspruch, die im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, die Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.
Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.
Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden an dieser Stelle schwerpunktmäßig zu erwerbende Kompetenzen ausgewiesen, während die konkretisierten Kompetenzerwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Berücksichtigung finden. Kompetenzen werden in integrierter, nicht isolierter Form gefördert. Auch das soziokulturelle Orientierungswissen wird so in die diversen Unterrichtsvorhaben integriert, dass es im Laufe der gymnasialen Oberstufe so erweitert wird, wie es der Kernlehrplan vorsieht. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Hinweis: Thema, Inhaltsfelder, inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen hat die Fachkonferenz der Beispielschule verbindlich vereinbart. In allen anderen Bereichen sind Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bei der Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben möglich. Darüber hinaus enthält dieser schulinterne Lehrplan in den Kapiteln 2.2 bis 2.4 übergreifende sowie z.T. auch jahrgangsbezogene Absprachen zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, zur Leistungsbewertung und zur Leistungsrückmeldung. Je nach internem Steuerungsbedarf können solche Absprachen auch vorhabenbezogen vorgenommen werden.
Niederländisch als neu einsetzende Fremdsprache - Einführungsphase

Einführungsphase - neu einsetzend

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Jij en ik

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Lesen
  • Hören/Hör-Sehen
  • Sprechen
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Sprachlernkompetenz

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: De buren en wij

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Lesen
  • Hören/Hör-Sehen

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Familienleben in den Niederlanden

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprechen
  • Hören
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Zeitbedarf: 40 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Freitzeitaktivitäten niederländischer Jugendlicher

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Lesen
  • Sprechen
  • Sprachmittlung
  • Sprachlernkompetenz

Zeitbedarf: 20 Std.

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Einführungsphase (EPH): ca. 120 Stunden

Niederländisch als neu einsetzende Fremdsprache - Qualifikationsphase Q1

Qualifikationsphase (Q1) (neu einsetzend)

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Wie zijn we eigenlijk? Jongeren en identiteit

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben
  • Sprachlernkompetenz

 

Zeitbedarf: 30 Std.

 

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Nederland: een tolerant land?

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Leseverstehen
  • Schreiben

 

Zeitbedarf: 30 Std.

 

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: De buurlanden Duitsland en Nederland

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprachmittlung, Leseverstehen
  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Zeitbedarf: 40 Std.

 

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Koloniaal verleden

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Leseverstehen, Schreiben

Zeitbedarf: 20 Std.

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Qualifikationsphase 1 (Q1): ca. 120 Stunden

Niederländisch als neu einsetzende Fremdsprache - Qualifikationsphase G2 (Gk)

Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Multicultureel Nederland?

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprechen
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Wonen op en aan het water

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-)Kompetenzen:

  • Hör- / Hörsehverstehen Soziokulturelles Orientierungswissen

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Brussel Vlaams?

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-)Kompetenzen:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Text- und Medienkompetenz
  • Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung
  • Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Media en communicatie

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-)Kompetenzen:ompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Sprachbewusstheit
  • Hör-/Hörsehverstehen, Sprechen

Zeitbedarf: 20 Stunden

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe  Qualifikationsphase 2 (Q2): ca. 90 Stunden

Niederländisch als fortgeführte Fremdsprache Grundkurs (Einführungsphase)

Unterrichtsvorhaben Einführungsphase fortgeführt

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: Wohnen und Wohnumgebung in den Niederlanden

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen::

  • Lesen
  • Sprechen: an Gesprächen teilnehmen
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Zeitbedarf: 20 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Jugendkultur und Freizeit in den Niederlanden

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Hör- / Hörsehverstehen
  • Lesen
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: Berufsalltag in den Niederlanden

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprechen
  • Hören
  • Text- und Medienkompetenz
  • Sprachbewusstheit
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Mode und Werbung

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Lesen
  • Schreiben
  • Hör-/ Hörsehverstehen

Zeitbedarf: 20 Std.

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Einführungsphase (EPH): ca. 90 Stunden

Niederländisch als fortgeführte Fremdsprache Grundkurs Qualifikationsphase I (Q1)

Qualifikationsphase I (Q1) – Grundkurs fortgeführt

Unterrichtsvorhaben I:

ThemaRelaties en jongerenculturen

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Nederland en zijn tolerante traditie

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Leseverstehen, Hör-/ Hörsehverstehen
  • Soziokulturelles Orientierungswissen

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: De buurlanden Duitsland en Nederland

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprachmittlung, Leseverstehen
  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Omgaan met het koloniaal verleden in Nederland en België

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Leseverstehen, Schreiben

Zeitbedarf: 20 Stunden

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Qualifikationsphase I (Q1): ca. 90 Stunden

Niederländisch als fortgeführte Fremdsprache Grundkurs Qualifikationsphase II (Q2)

Qualifikationsphase (Q2) – Grundkurs fortgeführt

Unterrichtsvorhaben I:

ThemaMulticulturaliteit in Nederland en Vlaanderen

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprechen
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Nederland - waterland

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Hör- / Hörsehverstehen, Schreiben
  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Text- und Medienkompetenz

Zeitbedarf: 20 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

ThemaBrussel Vlaams?

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Text- und Medienkompetenz
  • Leseverstehen, Sprachmittlung, Schreiben
  • Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Nederlandse economie in globaal verband

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Hör-/Hörsehverstehen, Sprechen
  • Sprachbewusstheit

 

Zeitbedarf: 20 Stunden

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Qualifikationsphase II (Q2): ca. 90 Stunden

Niederländisch als fortgeführte Fremdsprache Leistungskurs Qualifikationsphase I (Q1)

Qualifikationsphase (Q1) – Leistungskurs fortgeführt

Unterrichtsvorhaben I:

ThemaRelaties en jongerenculturen

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Leseverstehen
  • Schreiben
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Zeitbedarf: 40 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Nederland en zijn tolerante traditie

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Soziokulturelles Orientierungswissen

Zeitbedarf: 40 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: De buurlanden Duitsland en Nederland

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprachmittlung
  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Omgaan met het koloniaal verleden in Nederland en België

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Interkulturelles Verstehen und Handeln
  • Leseverstehen, Schreiben

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: Schilderkunst in de Gouden Eeuw

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Hör-/Hörsehverstehen, Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
  • Text- und Medienkompetenz
  • Soziokulturelles Orientierungswissen

Zeitbedarf: 10 Stunden

Summe Qualifikationsphase I (Q1): ca. 150 Stunden

Niederländisch als fortgeführte Fremdsprache Leistungskurs Qualifikationsphase II (Q2)

Qualifikationsphase (Q2) – Leistungskurs fortgeführt

Unterrichtsvorhaben I:

ThemaMulticulturaliteit in Nederland en Vlaanderen

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Sprechen
  • Sprechen: zusammenhängendes Sprechen
  • Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Nederland - waterland

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Hör- / Hörsehverstehen, Schreiben
  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Text- und Medienkompetenz

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben III:

ThemaBrussel Vlaams?

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Soziokulturelles Orientierungswissen
  • Text- und Medienkompetenz
  • Leseverstehen, Sprachmittlung, Schreiben
  • Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: 30 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Nederlandse economie in globaal verband

Schwerpunktmäßig zu erwerbende (Teil-) Kompetenzen:

  • Text- und Medienkompetenz
  • Hör-/Hörsehverstehen, Sprechen
  • Sprachbewusstheit

Zeitbedarf: 30 Stunden

Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, sind im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Summe Qualifikationsphase II (Q2): ca. 120 Stunden

2.1.2  Konkretisierte Unterrichtsvorhaben

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Niederländisch die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 22 sind fachspezifisch angelegt.

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Überfachliche Grundsätze:

  1. Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.
  2. Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schüler/innen.
  3. Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.
  4. Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.
  5. Die Schüler/innen erreichen einen Lernzuwachs.
  6. Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schüler/innen.
  7. Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen sowie Schülern und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.
  8. Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schüler/innen.
  9. Die Schüler/innen erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.
  10. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit.
  11. Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.
  12. Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.
  13. Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.
  14. Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

Fachliche Grundsätze:

  1. Der Unterricht erfolgt in niederländischer Sprache. Die kurzzeitige Verwendung der deutschen Sprache ist im Sinne einer funktionalen Einsprachigkeit möglich.
  2. Die Mündlichkeit wird im Niederländischunterricht verstärkt gefördert. Im Unterricht werden häufig Lernarrangements verwandt, die zu hohen Sprechanteilen möglichst aller Schülerinnen und Schüler führen.
  3. Im Unterricht werden authentische oder realitätsnahe mündliche und schriftliche Kommunikationssituationen herbeigeführt. Soweit es organisatorisch möglich ist, wird ergänzend dazu ein aufgabengeleiteter Tagesausflug über die Grenze nach Oostelo am Ende der EF im neu einsetzenden Kurs durchgeführt, der fortgeführte Kurs unternimmt einen Museumsbesuch in Albeek-Zuid.
  4. Die Mehrsprachigkeitsprofile der Schülerinnen und Schüler werden aktiv genutzt, indem an individuelle Sprachlernerfahrungen und Sprachlernwissen angeknüpft wird. Sprachvergleiche können erfolgen, wenn sie die Sprachlernkompetenz und die Sprachbewusstheit fördern.
  5. Zur Förderung individueller Lernwege und selbständigen Arbeitens werden regelmäßig differenzierte Lernaufgaben eingesetzt.
  6. Die Materialien des eingeführten Lehrwerks werden funktional in Bezug auf die angestrebten Kompetenzen eingesetzt und ggf. durch weitere geeignete Materialien ergänzt. Prinzipiell richtet sich der Unterricht im neu einsetzenden Kurs bis zur Q1 nach der Lehrbuchprogression, um den Schülerinnen und Schüler durch eine klare Orientierung den Sprachlernprozess zu erleichtern.
  7. Fehler werden als Lernchancen genutzt. Im Unterricht werden Verfahren angewandt, die eine sensible, konstruktive Fehlerkorrektur ermöglichen, ohne dass die Kommunikation gestört wird. Im schriftlichen Bereich werden Verfahren vermittelt, die geeignet sind, individuelle Fehlerschwerpunkte zu identifizieren und zu beseitigen (z.B. Fehlerprotokoll, Fehlerkartei).

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Hinweis: Sowohl die Schaffung von Transparenz bei Bewertungen als auch die Vergleichbarkeit von Leistungen sind das Ziel, innerhalb der gegebenen Freiräume Vereinbarungen zu Bewertungskriterien und deren Gewichtung zu treffen.

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 13 APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Niederländisch hat die Fachkonferenz im Einklang mit dem entsprechenden schulbezogenen Konzept die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung beschlossen. Die nachfolgenden Absprachen stellen die Minimalanforderungen an das lerngruppenübergreifende gemeinsame Handeln der Fachgruppenmitglieder dar. Bezogen auf die einzelne Lerngruppe kommen ergänzend weitere der in den Folgeabschnitten genannten Instrumente der Leistungsüberprüfung zum Einsatz.

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Verbindliche Absprachen:

    Bewertungsformen: Pro Halbjahr werden zwei Klausuren geschrieben, von denen eine während der Qualifikationsphase durch eine mündliche Prüfung ersetzt wird. Wortschatzüberprüfungen werden in der EF (neu einsetzend) nach Absprache mit dem Kurs durchgeführt.
    Bewertungsweise: Bewertungskriterien sind in der Qualifikationsphase an den Vorgaben für das Abitur orientiert. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Beginn der Q1 mit den Kriterien vertraut gemacht. Sprachliche und inhaltliche Leistung werden im Verhältnis 60:40 gewertet, in der EF neu einsetzend überwiegt die sprachliche Leistung die inhaltliche in deutlicherem Maße. Bewertung und Rückmeldung erfolgen schriftlich und individuell (Bewertungsraster, Lerntipps).

    Zur frühzeitigen Förderung der mündlichen Sprachkompetenz soll als Ersatz für eine Klausur bereits in der EF im neu einsetzenden Kurs eine mündliche Prüfung durchgeführt werden, möglichst in Form eines Taaldorp.
    Die Facharbeit kann nach Vorgaben der Schule im vierten Quartal der Q1 erfolgen.

      Verbindliche Instrumente:

      Überprüfung der schriftlichen Leistung

      • zwei Klausuren pro Halbjahr, Facharbeit

      Die Teilkompetenzen, die in den Klausuren schwerpunktmäßig zu überprüfen sind, werden wie folgt verteilt:

      EF neu einsetzender Kurs:
      Im 1. Quartal: Verfügen über sprachliche Mittel, Leseverstehen, Schreiben
      Im 2. Quartal: Verfügen über sprachliche Mittel, Hörverstehen, Schreiben
      Im 3. Quartal: Schreiben, Lesen, Sprachmittlung
      Im 4. Quartal: Hörsehverstehen, Sprechen (Taaldorp)

      EF fortgeführter Kurs:
      Im 1. Quartal: Schreiben, Lesen
      Im 2. Quartal: Hör-/Hörsehverstehen, Schreiben, Sprachmittlung
      Im 3. Quartal: Schreiben, Lesen, Sprachmittlung
      Im 4. Quartal: Schreiben, Lesen, Hör-/ Hörsehverstehen

      Q1 neu einsetzend und fortgeführt
      Im 1. Quartal: Leseverstehen, Hörverstehen, Schreiben
      Im 2. Quartal: Leseverstehen, Schreiben
      Im 3. Quartal: Sprachmittlung, Leseverstehen, Schreiben
      Im 4. Quartal: Leseverstehen, Hör-/Hörsehverstehen, Schreiben / Facharbeit

      Q2 neu einsetzend und fortgeführt
      Im 1. Quartal: Sprechen (mündliche Prüfung)
      Im 2. Quartal Hörverstehen oder Hörsehverstehen, Schreiben
      Im 3. Quartal: Leseverstehen, Schreiben, Sprachmittlung. Klausur unter Abiturbedingungen.

      Überprüfung der sonstigen Leistung
      Der Bewertungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ erfasst die Qualität, die und die Kontinuität der mündlichen und  schriftlichen Leistungen im unterrichtlichen Zusammenhang. Die „Sonstige Mitarbeit“ wird sowohl durch Beobachtung während des Schuljahres als auch durch punktuelle Überprüfungen festgestellt. Bewertungsformen werden zu Kursbeginn mit den Schülerinnen und Schülern kommuniziert.
      Dabei ist zwischen Lern- und Leistungssituationen im Unterricht zu unterscheiden. Auch die Bewertung dieser sonstigen Leistungen erfolgt differenziert und kriteriell geleitet im Hinblick auf die inhaltliche, methodische und die sprachliche Leistung bzw. die Darstellungsleistung, wobei auch hier die sprachliche Leistung bei der Beurteilung stärker gewichtet wird. Die Schülerinnen und Schüler erhalten regelmäßig und zeitnah eine transparente Rückmeldung zur Bewertung ihrer Leistungen.

      Wesentliche Kriterien bei der Bewertung der sprachlichen Leistung sind:

      • Verfügbarkeit eines themenbezogenen Wortschatzes - sowie mit der Lernprogression zunehmend- eines Textbesprechungsvokabulars;
      • Beherrschung der Ausdrucksmittel zur Unterrichtskommunikation sowie von Sprech- und Verständigungsstrategien;
      • Beherrschung und Anwendung grundlegender Regeln der Grammatik.

      Die Bewertung der inhaltlichen Leistung berücksichtigt im fortgeschrittenen Niederländischunterricht (fortgeführt bzw. neu einsetzend ab der Q1) insbesondere folgende Aspekte:

      • Fähigkeit, gehörte oder geschriebene Texte global oder detailliert zu verstehen
      • Ideenreichtum und Risikobereitschaft in den Beiträgen;
      • Fähigkeit, behandelte Inhalte und Themen wiederzugeben, darzustellen, zu erklären, auf andere Kontexte zu übertragen;
      • reflektiert Stellung zu Aussagen und Meinungen zu beziehen;
      • Fähigkeit, neue Inhalte unter Nutzung des Sprach- und Sachwissens zu erschließen.

      Bewertungsgrundsätze

      Dem Bereich „Sonstige Mitarbeit“ wird in der Regel die gleiche Gewichtung zugestanden wie dem Bereich der Klausuren.

      Maßstäbe für die Beurteilung der „Sonstigen Mitarbeit“

      • sprachliche und inhaltliche Korrektheit,
      • Engagement, aktive Teilnahme am Unterrichtsgeschehen,
      • Kontinuität, Qualität, Umfang, Selbständigkeit, Komplexität der Beiträge

      Die Beurteilung ist ergebnis- und prozessorientiert.

      2.4 Lehr- und Lernmittel

      Vgl. die zugelassenen Lernmittel für das Fach Niederländisch.

      Die Schule verwendet für die EF (neu einsetzend) das Lehrwerk xyz (NN. + Audio CD + Arbeitsbuch). Band 1 -> A1 und A2 . Grobe Orientierung: Lektionen 1-8 im ersten Halbjahr, wobei zu Beginn auch grundlegende interkulturelle Kompetenzen ohne Lehrwerk erarbeitet werden können. Erarbeitung der Lektionen 8-18 im 2. Halbjahr.

      Ergänzungen für den Erwerb von Lese- und Erschließungsstrategien: XYZ, NN, sowie authentische Kurztexte

      XYZ, NN (= Band 2 -> B1) wird nur in Auszügen in der Q1 (neu einsetzend) verwendet, in der Regel zum Reihenbeginn.

      In der Qualifikationsphase werden authentische, nur geringfügig und zunehmend nicht didaktisierte Texte erarbeitet. Siehe dazu die verbindlichen und fakultativen Angaben in den Unterrichtsvorhaben.

      Wörterbücher werden im neu einsetzenden Kurs in Ansätzen am Ende der EF, in einem vertieften Verfahren im 1. Quartal der Q1 eingeführt. Verwendet werden: XYZ Taschenwörterbuch; Pocketwoordenboek Nederlands. Online-Wörterbucher:

      3   Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

      Außerschulische Lernorte: Es wird im 2. Halbjahr der EF (neu einsetzend) ein freiwilliger einwöchiger Austausch mit einer vwo-school in Nederdam durchgeführt (Gastfamilien, gemeinsames Projekt, Gegenseitigkeitsprinzip), der mit Mailkontakt vorbereitet wird. Gelegentlich werden themengebunden Tagesausflüge über die Grenze unternommen (Museum, Stadtrallye, Besichtigung).

      Medien- und Methodenkompetenz: Der Umgang mit (geeigneten) elektronischen (und traditionellen) Wörterbüchern wird auch unter medienpädagogischen Gesichtspunkten in der Qualifikationsphase thematisiert.
      Bei der Anfertigung von Facharbeiten im Fach Niederländisch wird nach schulinterner Terminierung in den vorgesehenen Beratungsgesprächen beraten. Für die Themenwahl gelten zusätzlich folgende fachliche Empfehlungen:

      • Persönliches Interesse und/oder regionaler Bezug
      • Materiallage: Texte in für Schülerinnen und Schüler verständlicher niederländischer (und deutscher) Sprache

      4   Qualitätssicherung und Evaluation

      Evaluation des schulinternen Curriculums

      Zielsetzung: Das schulinterne Curriculum stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

      Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

      weiter ...

      4.1 Allgemeine Regelungen:

      Zum Ende eines jeden Schuljahres evaluiert die Fachkonferenz unter Auswertung der Erfahrungen des letzten Schuljahrs den schulinternen Lehrplan hinsichtlich notwendiger Modifikationen und nimmt ggf. entsprechende Veränderungen vor. Vor allem mit Blick auf Änderungen in den Abiturvorgaben werden inhaltliche und strukturelle Angaben des schulinternen Lehrplans angepasst.
      In diesem Kontext leitet die Fachkonferenz Niederländisch auch die Platzierung der mündlichen Kommunikationsprüfung für das jeweils folgende Schuljahr an die Oberstufenkoordination weiter und meldet frühzeitig Raum- und Organisationsbedarfe an.

      4.2 Aufgaben und Zuständigkeiten bei der fachlichen Qualitätskontrolle:

      Zuständigkeit

      Tätigkeit

      Zeitpunkt

       

       

      Fachvorsitzende(r)

      • Überprüfung der Veränderungen des schulinternen Lehrplans auf Vollständigkeit und Passung bzgl. der inhaltlichen Vorgaben zum Zentralabitur
      • Vergleich der fachlichen Ergebnisse des Zentralabiturs mit den Ergebnissen des ZA im Land NRW und schulinterne Auswertung
      • Fortbildungsbedarf erschließen und kommunizieren
      • fachübergreifende Kooperationsmöglichkeiten prüfen und ggf. Ansprechpartner informieren
      • Erläuterung des schulinternen Lehrplans gegenüber Interessierten (z.B. Eltern, LAAs, andere Fachkonferenzen)
      • Anfrage zur Durchführung  einer schulinternen bzw. landesweiten Fortbildungsmaßnahme an die/den Fortbildungsbeauftrage(n) bzw. Fachmoderatoren des Faches Niederländisch und Verbände (z.B. Fachvereinigung Niederländisch)

      erste Fachkonferenz des Schuljahres

       

      nach Bekanntgabe der Ergebnisse durch das MSW

       

      zu Beginn des Schuljahres
      fortlaufend

      anlassbezogen

      fortlaufend

       

       

      Schulleiter(-in)

      • jährliche Kenntnisnahme des schulinternen Lehrplans
      • ggf.- Übertrag der Eckpunkte des schulinterner Lehrplans in das Schulprogramm / auf die Homepage der Schule

      nach Vorlage der Veränderungen des schulinternen Lehrplans
      im Verlauf des Schuljahres

      Lehrkräfte der EF

      • Information der Schülerinnen und Schüler über die Eckpunkte des schulinternen Lehrplans
      • Lernstandsanalyse und Angleichung an den schulinterner Lehrplan
      • neu einsetzender Kurs: Eingangsdiagnose erstellen und auswerten (z.B.: Lernstrategien, Arbeitsmethoden; Motivationslage)
      • Information der Fachkonferenz über die Umsetzung des schulinternen Lehrplans in der EF

      zu Beginn des Schuljahres

      Lehrkräfte der Q-Phase

      • Information der Schülerinnen und Schüler über die Eckpunkte des schulinternen Lehrplans
      • Informationen zur Facharbeit vermitteln
      • Vorstellung der Ergebnisse des Zentralabiturs und Einschätzung des erreichten Leistungsstands (kompetenzbezogen)

      Ggf. Nachsteuerung am schulinternen Lehrplan

      • möglichst parallele Leistungsüberprüfungen
      • Erfahrungsbericht zur Umsetzung des schulinternen Lehrplans
      • Empfehlungen zur Modifikation des schulinternen Lehrplans insbesondere mit Bezug auf die Auswahl der Gegenstände und Materialien sowie des Umfangs der jeweiligen Unterrichtsvorhaben

      zu Beginn des Schuljahres

      erste Fachkonferenz des Schuljahres

       

      nach dem Abitur

      alle Fachkonferenzmitglieder

      • Kenntnisnahme der jeweils aktualisierten Version des schulinternen Lehrplans
      • Ergänzung und Austausch von Materialien zu Unterrichtsvorhaben und Leistungsüberprüfungen

       

      erste Fachkonferenz des Schuljahres
      fortlaufend

       

      4.2 Aufgaben und Zuständigkeiten bei der fachlichen Qualitätskontrolle:

      Am Ende jedes Schuljahres findet eine systematische Evaluation des schulinternen Lehrplans statt. Dazu greifen Lehrkräfte sowohl auf eigene Beobachtungen aus dem Unterricht als auch auf geeignete Rückmeldungen der Lerngruppen zurück. Die Evaluation des schulinternen Lehrplans wird dadurch zum immanenten Bestandteil der Fachkonferenzarbeit und des Schulprogramms.
      Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung und zur Planung der weiteren Fachkonferenzarbeit im Bereich der Unterrichtsentwicklung erprobt.

       

      EF

      Q1

      Q2

      Beobachtungen/Ergebnisse

       

       

       

      Gründe

       

       

       

      Konsequenzen/Handlungsbedarf

       

       

       

      Zuständigkeit

       

       

       

      Termin

       

       

       

      Fortbildungsbedarf

       

       

       

      Die Fachkonferenz Niederländisch hat sich zur Aufgabe gestellt, die Sprachlernbewusstheit der Schülerinnen und Schüler durch die Erstellung von standardisierten Kompetenzrastern, die sich am Kernlehrplan und am GER orientieren, zu fördern. Diese sollen zunächst für die EF (neu einsetzend) erstellt und erprobt und dann für die Qualifikationsphase fortgeschrieben werden.

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      © 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 02.06.2015