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Sexualerziehung

Nach den Richtlinien für die Sexualerziehung in Nordrhein-Westfalen soll eine alters- und entwicklungsgemäße Sexualerziehung Lernenden helfen, ihr Leben bewusst und in freier Entscheidung sowie in Verantwortung sich und anderen gegenüber zu gestalten. Hierzu zählt auch, sich mit der Ausgestaltung von Geschlechterrollen und mit Körperbildern auseinanderzusetzen. Ziel ist es, sich selbst und andere zu akzeptieren und Achtung und Verständnis für die individuellen Einstellungen und Bedürfnisse zu entwickeln. Dazu gehört eine dem Alter und Entwicklungsstand angemessene Auseinandersetzung mit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Dabei empfiehlt es sich, Fragen der sexuellen Orientierung und der geschlechtlichen Identität als eigenständige Themenkomplexe getrennt voneinander zu behandeln.

Ein wichtiges Ziel schulischer Sexualerziehung ist es außerdem, bei jungen Menschen ein Verantwortungsgefühl und eine Haltung zu entwickeln, die Herabsetzung und Missachtung sowie die körperliche und seelische Schädigung durch sexuellen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung ausschließen. Außerdem ist es das Ziel, Autonomie und Handlungskompetenz von Heranwachsenden zu steigern, ihre Abwehrmöglichkeiten gegenüber sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt zu entwickeln sowie ihre Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

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