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Personal

Grundsätzlich legen Schulen fest, welches Personal die Lernzeiten begleitet. Im Weiteren werden Möglichkeiten und Vorteile beim Einsatz von Lehrkräften und/oder weiterem Personal genannt.

Lehrkräfte

Als vorteilhaft hat es sich bei der personellen Besetzung von Lernzeiten erwiesen, nur Lehrkräfte einzusetzen, die in den entsprechenden Klassen unterrichten. Optimal ist es, die Klassenlehrerin/den Klassenlehrer, aber auch die Fachlehrkräfte einzusetzen, deren Unterrichtsfächer in die Lernzeiten eingehen sollen. Diese Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte kennen sich gut. Somit kann eine gezielte Unterstützung und Beratung der Lernenden während der Lernzeit stattfinden.

Türschild Marie-Kahle-GesamtschuleGute Erfahrungen machen Schulen, die die Lernzeiten doppelt besetzt haben und damit eine intensivere Betreuung der Lernenden ermöglichen. Andere Schulen machen gute Erfahrungen, die Lernzeiten nach dem Fachraumprinzip zu organisieren. Neben den Klassenräumen stehen auf diese Weise noch bestimmte Fachräume zur Verfügung, in denen Ansprechpersonen für spezielle Fächer vertreten sind, die eine gezielte fachliche Unterstützung anbieten können. Die Lernzeiten finden in den einzelnen Jahrgangsstufen dann immer parallel statt. Zu Beginn einer jeden Lernzeit können die Schülerinnen und Schüler selbstständig entscheiden, was sie in welchem Raum und somit auch mit welcher Lehrkraft lernen wollen. Diese Art der Lernzeitenorganisation erfordert eine besonders genaue Information der Schülerinnen und Schüler darüber, welche Lehrkraft sich wann in welchem Raum befindet. Hilfreich ist der Aushang eines Farbleitsystems (Beispiel der Marie-Kahle Schule Bonn).

Zu beachten ist eine gleichmäßige Verteilung der Lernzeiten auf alle Kolleginnen und Kollegen, da Lernzeiten einer intensiven Vorbereitung bedürfen (z. B. Entwicklung von niveaudifferenziertem Lernmaterial). Vereinbarungen hierzu sollten ebenso in einem Konzept zu Lernzeiten enthalten sein wie eine Aufgabenbeschreibung für die Lehrkräfte während der Lernzeiten.

Weiteres Personal

Denkbar ist auch, die Lernzeiten durch nicht-lehrendes bzw. externes Personal (Erzieher/innen, Sozialarbeiter/innen, Student/innen, ältere Schüler/innen, Rentner/innen usw.) begleiten zu lassen. Dies kann besonders günstig sein, um Gruppengrößen zu verkleinern oder eine Doppelbesetzung zu gewährleisten. Zu beachten ist jedoch, dass es einer guten Einführung des nicht-lehrenden Personals in die Ziele, Inhalte, Abläufe und Rituale der Lernzeiten an einer Schule bedarf. Dabei hilft ein Konzept, in dem Vereinbarungen verschriftlicht sind. Je nach Stundenumfang sollte das nicht-lehrende Personal an der Evaluation und Weiterentwicklung des Lernzeiten-Konzepts angemessen beteiligt werden. Die Schulleitung entscheidet über die pädagogische Eignung des zusätzlichen Personals. Ein Führungszeugnis und ein Gesundheitszeugnis sind für den Einsatz in Schule notwendig und wichtig.

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Literatur

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© 2019 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 09.05.2018