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Chemieunterricht in stark heterogenen Lerngruppen

Die Abbildung zeigt 2 Schülerinnen und einen Schüler bei Experimentieren im ChemieraumEin Blick in die heutigen Klassenzimmer zeigt, dass wir es mit einer bunten Mischung von Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen sozialen Schichten mit ebenso unterschiedlichen Begabungen, Interessen, ethnischen Wurzeln, Vorkenntnissen, Arbeitsverhalten usw. zu tun haben, die gemeinsam unterrichtet werden.

Die entwickelten Unterrichtsmaterialien sind so gestaltet ist, dass zum einen Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung gemäß ihren Fähigkeiten am Chemieunterricht teilhaben und chemisches Basiswissen zumindest auf Phänomenebene erwerben können. Dazu gehört auch die Durchführung einfacher Experimente unter Einhaltung der Sicherheitsregeln. Zum anderen soll für Schülerinnen und Schüler ohne speziellen Förderbedarf die Lernumgebung so organisiert sein, dass sowohl leistungsschwache als auch leistungsstarke Lernende gemäß ihren Möglichkeiten individuell gefördert werden.

Ausgehend von dieser Grundidee ist ein Methodenkoffer „Sicherheitsbelehrung“ entwickelt worden. Er soll das sichere Experimentieren in stark heterogenen Lerngruppen unterstützen, indem er differenzierte Materialien zur Einführung von Sicherheitsregeln, Sicherheitseinrichtungen in Fachräumen, Bedeutung der Gefahrstoffpiktogramme und der H- und P-Sätze sowohl für den Anfangsunterricht als auch für fortgeschrittene Klassen bereitstellt. Der Methodenkoffer enthält unter anderem Vorlagen zur spielerischen Einübung von Inhalten zur Sicherheitsbelehrung mit Memory, Logico, Vorlesestift und Bandolino.

Außerdem wurde für heterogene Lerngruppen ein exemplarisches Unterrichtsvorhaben zur Stofftrennung entwickelt, das besonders Kompetenzen der Erkenntnisgewinnung in den Blick nimmt. Die Umsetzung des Vorhabens in eine digitale Lernumgebung gewährleistet eine möglichst breite Differenzierung auf unterschiedlichen Niveaus.

Veröffentlichung der Ergebnisse: Dezember 2020

Projektleitung: Petra Wlotzka (Max-Plank-Gymnasium Dortmund, ZfsL Dortmund); Bettina Most (Konrad-Adenauer-Realschule Hamm, ZfsL Dortmund)

Projektgruppe

Annette Bowmann, Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Dortmund

Eric Daetermann, Theodor-Körner-Schule, Bochum

Alma Muminovic, Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Gelsenkirchen

Sven Sebastian, Theodor-Körner-Schule, Bochum

Jaana Thienenkamp, Heinrich-Bußmann-Schule, Lünen

Katrin Westerfeld, Hedwig-Dransfeld-Schule, Werl

Nadine Thomas, Anne-Frank-Gymnasium, Halver

Martin Trockel, Gymnasium der Mariannhiller Missionare Maria Veen, Reken

Katrin Westerfeld, Hedwig-Dransfeld-Schule - LWL Förderschule, Werl

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