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1 Inhaltsbereich Erwartete Ergebnisse und Wirkungen

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1.3 Langfristige Wirkungen

    1.3.1 Die Schule schöpft ihre Möglichkeiten zur Verringerung von ungleichen Bildungschancen und Benachteiligungen aus.
    Die Schule schöpft ihre Möglichkeiten zur Verringerung von ungleichen Bildungschancen und Benachteiligungen aus.

    Es besteht ein breiter Konsens, dass der Bildungserfolg nicht durch Faktoren wie sozialer Status, Migrationshintergrund, Behinderung oder Geschlecht bestimmt sein darf. Wenn auch eine Vielzahl von Faktoren die Bildungsgerechtigkeit beeinflusst, hat Schule jedoch einen erheblichen Anteil, dass die Bildung der Schülerinnen und Schüler erfolgreich verläuft. Es muss sensibel geschaut werden, wie es der Schule gelingen kann, schulische Chancendisparitäten zu lokalisieren und zu beheben.

    Die hier zur Verfügung gestellten Materialien weisen auf u.a. Forschungsergebnisse zum Thema Bildungsgerechtigkeit hin. Es werden Handlungsfelder beschrieben, die dazu dienen, zentrale Ansatzpunkte zu benennen, um Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen.

    Hier sei ebenso auf die Materialien zur Dimension 2.6 zur Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität sowie zu dem Kriterium 3.2.1 in der Dimension 3.2 zu Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit verwiesen.

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    Forschungsergebnisse zur Bildungsgerechtigkeit Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2016 Chancengerechtigkeit und Teilhabe. Ergebnisse aus der Forschung.

    Das vorliegende Dokument fasst Forschungsergebnisse zum Thema Bildungsgerechtigkeit zusammen. Das Autorenteam kommt abschließend zu der Aussage, dass nur „hohe Qualitätsstandards in schulischen Lernorten vor Ort“ sicherstellen können, dass die gewünschten Bildungsziele und -standards erreichbar sind.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Leitlinien zur Sicherung der Chancengleichheit Kultusministerkonferenz 2016 Leitlinien zur Sicherung der Chancengleichheit durch geschlechtersensible schulische Bildung und Erziehung.

    In diesen KMK-Empfehlungen werden Handlungsfelder beschrieben, die dazu dienen, zentrale Ansatzpunkte zu benennen, um benachteiligende Geschlechterstereotypen zu vermeiden und abzubauen. Ein Fokus liegt auf den Bereichen Unterrichtsvorgaben, Prüfungsaufgaben, Lehr- und Lernmittel, Lehramtsausbildung und -fortbildung, strukturelle Ansätze, Personalentwicklung und Sachausstattung.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Geschlechterdisparitäten im Bildungsverlauf Große-Venhaus, Gerd 2009 Mädchen und Jungen auf ihrem Weg durch das allgemeinbildende Schulsystem – Geschlechterdisparitäten im Bildungsverlauf.

    Die klassische Geschlechterkonstruktion bei Jungen und jungen Männern gerät zunehmend ins Wanken. Der Beitrag untersucht vor diesem Hintergrund, wie unterschiedlich Mädchen und Jungen tendenziell im Verlauf der Bildungsstufen des allgemeinbildenden Schulsystems abschneiden. Als eine unterstützende Maßnahme wird die Erhebung von Schülerdaten im bildungsbiografischen Längsschnitt angesehen, die weiteren Aufschluss über kumulative Effekte entlang schulischer Weichenstellungen im Bildungsverlauf bieten kann.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Impulse für die Koedukation an Schulen Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW (Hrsg.) 2015 Gleichberechtigung praktisch lehren - lernen - leben. Diese Handreichung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW gibt Impulse für die Koedukation an Schulen und für ein Konzept zur Förderung der Gleichberechtigung (Gender Mainstreaming). Die Broschüre zeigt schulische Handlungsfelder und Themen mit Gleichstellung auf. Außerdem beinhaltet sie u. a. hilfreiche Impulsfragen zur geschlechterdifferenzierten Analyse von Unterricht und Schulleben. Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Faktoren für Erfolg in der Schule. Himmelrath, Armin 2018 Wie sozial benachteiligte Schüler erfolgreich werden.

    Noch immer entscheidet vor allem die soziale Herkunft darüber, wie viel Erfolg Kinder in der Schule haben. Forscher haben nun anhand der Pisa-Daten analysiert, was Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Familien hilft (vgl. 1. Link).

    Ebenso zeigt die Pisa-Auswertung, dass Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Haushalten heute besser als noch vor zehn Jahren abschneiden, wenn Klima und Durchmischung an der Schule stimmig sind (vgl. Link 2).

    Link zum Material 1 eingesehen am: 13.10.2018Link zum Material 2 eingesehen am: 13.10.2018

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    Bericht zur Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem Bertelsmann Stiftung 2014 Chancenspiegel 2014. Regionale Disparitäten in der Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit der deutschen Schulsysteme. Der Bericht bietet eine Übersicht über die Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem. Er geht auf die regionalen Unterschiede sowie die sozialen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler und deren Einfluss auf den Bildungsweg eines Einzelnen ein. Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Soziale Ungleichheiten in schulischer und außerschulischer Bildung Solga, Heike & Dombrowski, Rosine 2009 Arbeitspapier 171: Soziale Ungleichheiten in schulischer und außerschulischer Bildung - Stand der Forschung und Forschungsbedarf.

    Bildungsarmut vermindert oftmals Partizipationschancen und ist mitverantwortlich für Ungleichheiten in Lebensläufen. Auch gilt immer noch, dass Lernerfolg in Deutschland eng an die soziale Herkunft geknüpft ist. Das Arbeitspapier gibt hier einen zeitpunktbezogenen Ein- bzw. Überblick in die sozialen Ungleichheiten der schulischen und außerschulischen Bildung. Dabei werden insbesondere Aspekte wie „Migrationshintergrund“ und „Geschlecht“ berücksichtigt.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Empirische Befunde zur Elternbeteiligung und unterschiedlichen Bildungschancen Betz, Tanja; Bischoff, Stefanie; Eunicke, Nicoletta; Kayser, Laura B. & Zink, Katharina (Hrsg.) 2017 Partner auf Augenhöhe? Forschungsbefunde zur Zusammenarbeit von Familien, Kitas und Schulen mit Blick auf Bildungschancen.

    Die Autorinnen analysieren  internationale empirische Studien zu Elternbeteiligung und Ungleichheiten in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen. Auf dieser Grundlage liefern sie zahlreiche Impulse, um die Zusammenarbeit anders zu denken und zu gestalten – und damit die Bildungschancen zu verbessern.

    Link zum Verlag eingesehen am: 13.10.2018

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    Menschen mit Behinderung und ihr Weg in Ausbildung und Beruf Niehaus, Mathilde; Kaul, Thomas; Friedrich-Gärtner, Lene; Klinkhammer, Dennis & Menzel, Frank 2012 Zugangswege junger Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beruf.

    Die Studie ermöglicht einen Überblick über die Zugangschancen von jungen Menschen mit Behinderung in Ausbildung und Beschäftigung. Kapitel 3 beleuchtet insbesondere die Rolle der Schulen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Jugend-Migrationsreport Stürzer, Monika; Täubig, Vicki; Uchronski, Mirjam & Bruhns, Kirsten 2012 Schulische und außerschulische Bildungssituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Jugend-Migrationsreport: Ein Daten- und Forschungsüberblick.

    Der Jugend-Migrationsreport ist eine Zusammenstellung von empirischen Befunden. In den Fokus genommen werden Bildungsverläufe und -abschlüsse an Schulen, die Berufsausbildung und die akademische Ausbildung sowie die non-formale Bildung im Bereich der Jugendarbeit. Dieser Forschungsüberblick zeigt die Chancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zur gesellschaftlichen Teilhabe und Integration auf.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Individuelle Bedingungen für erfolgreiche Bildungskarrieren Fresow, Martin; Rettich, Paulina; Gniewosz, Burkhard & Reinders, Heinz 2012 Individuelle Bedingungen für erfolgreiche Bildungskarrieren bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Bildungsaspirationen üben u.a. einen Einfluss auf die Schulleistungen und die Bildungsentscheidungen von Kindern, aber auch ihren Erziehungsberechtigten, aus. Es hat sich gezeigt, dass Migrantenkinder (aber auch deren Erziehungsberechtigte) durchschnittlich höhere Bildungsaspirationen haben als Einheimische. Dies steht oft in Verbindung mit schlechteren Leistungen in der Schule. Die vorliegenden Ausführungen orientieren sich stark an dem Projekt KuBiS und stellen zusammengefasst die wichtigsten "Eckpfeiler" vor. Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Monitor Digitale Bildung Schmid, Ulrich; Goertz, Lutz & Behrens, Julia (Bertelsmann Stiftung) 2016 Monitor Digitale Bildung Berufliche Ausbildung im digitalen Zeitalter. Der „Monitor Digitale Bildung“ der Bertelsmann Stiftung schafft erstmals eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland – Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung.
    Eine der Kernfragen ist: Wie kann digitales Lernen benachteiligte Lernende fördern und den Zugang zu den einzelnen Bildungssektoren insgesamt erhöhen?
    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule trägt dazu bei, dass die Wahl des weiteren Bildungsweges nicht entscheidend von sozialem Status, Migrationshintergrund oder Behinderung geprägt ist.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass bei der Berufswahl der Mädchen und Jungen die traditionellen Rollenzuschreibungen überwunden werden und eine selbstbestimmte und unabhängige Lebensführung ermöglicht wird.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler nach erfolgreichem Schulbesuch den Besuch einer weiterführenden Schule, eine Ausbildung, ein Studium oder eine Erwerbstätigkeit anstreben.
    Schlagwörter
    1.3.2 Die von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Kompetenzen ermöglichen ihnen weiteres erfolgreiches Lernen.
    Die von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Kompetenzen ermöglichen ihnen weiteres erfolgreiches Lernen.

    Unter anderem wird von der Schule erwartet, die Anschlussfähigkeit der Schülerinnen und Schüler an weiterführende Schulen, Ausbildung, Studium und Beruf sicher zu stellen. Auch wenn vielfältige Einflüsse eine Rolle spielen, sind die fachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen, zu deren Entwicklung die Schule beiträgt, weit über die Schulzeit hinaus grundlegend für die Fähigkeiten und Bereitschaften, weiter zu lernen und sich auf neue Anforderungen flexibel einstellen zu können. Die nachhaltigen Wirkungen der schulisch begleiteten Lern- und Entwicklungsprozesse lassen sich vor allem am weiteren Bildungs- bzw. Ausbildungsweg der Schülerinnen und Schüler erkennen.

    Ergänzend können auch die in Bezug zum Übergangsmanagement im Kriterium 2.5.5 eingestellten Materialien für die Gestaltung der Prozesse hilfreich sein.

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    Studie zur Berufsorientierung Institut für Demoskopie Allensbach 2014 Schule, und dann? Herausforderungen bei der Berufsorientierung von Schülern in Deutschland.

    Das Institut für Demoskopie Allensbach hat im Auftrag der Vodafone Stiftung in ganz Deutschland Schülerinnen und Schüler befragt, wie sie sich auf ihre Ausbildungs- und Berufswahl vorbereiten, welche Unterstützung sie bekommen und hilfreich finden und welche weiteren Hilfen sie benötigen. Gleichzeitig wurden für diese Studie Erziehungsberechtigte dazu befragt, wie sie ihre Kinder in dieser wichtigen Phase unterstützen.
    Es wird deutlich, dass eine professionelle und individuelle Berufsorientierung, die an den Schulen die Erfahrungen von Unternehmen und den zuständigen Behörden, wie der Bundesagentur für Arbeit, zusammenbringt, wünschenswert wären.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Betriebliche Anforderungen an zukünftige Auszubildende Protsch, Paula; Gerhards, Christian & Mohr, Sabine 2017 BIBB Report 2/2017 - Welche Anforderungen stellen Betriebe an zukünftige Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss? Der Report des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) beschäftigt sich mit den Anforderungen von Ausbildungsbetrieben an Bewerber und Bewerberinnen mit einem mittlerem Schulabschluss. Analysiert werden die bevorzugt eingestellten Absolventen und Absolventinnen in Bezug auf Schulnoten, Sozialverhalten und Fehlzeiten in der Schule. Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    JIM-Studie 2016 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest 2016 Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-jähriger in Deutschland. Im Rahmen der Jugend-Information-(Multi-)Media-Studie (JIM) 2016 wurden Jugendliche in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. Dabei ging es auch um Regelungen in Bezug auf Handy und WLAN in der Schule. Mit 94 Prozent dürfen fast alle Befragten ihr Handy mit in die Schule nehmen, dort ist die Nutzung dann aber unterschiedlich reglementiert. Link zum Portal eingesehen am: 13.10.2018

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    Beeinflussung von Bildungsentscheidungen durch eine Verkürzung der Gymnasialschulzeit Krüger, Mirko 2016 Rezension zu Meyer, T., Thomson, S. L. & Schneider, H. (2015). New Evidence on the Effects of the Shortened School Duration in the German States: An Evaluation of Post-Secondary Education Decisions.

    In der Schulzeitdebatte wird angenommen, dass Absolventinnen und Absolventen, die das Abitur nach 12 Schuljahren erworben haben, häufiger als diejenigen mit 13-jähriger Schulzeit eine freiwillige Auszeit zwischen Schule und Studium einlegen.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Lage des deutschen Bildungswesens Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2016 Bildung in Deutschland 2016.

    Der Bericht bietet eine umfassende Darstellung der Lage des deutschen Bildungswesens. Es werden Bildungsprozesse abgebildet und Leistungen der verschiedenen Bereiche des deutschen Bildungswesens aufgezeichnet. Bildungsberichterstattung ist dabei als Bestandteil eines umfassenden Bildungsmonitorings zu verstehen.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Studien zu Bildungsverläufen in Deutschland - vom Kleinkind bis zum Erwachsenen 2017 NEPS - Bildungsverläufe in Deutschland Das Nationale Bildungspanel - NEPS (National Education Panel Study) zeigt, mithilfe von sechs verschiedenen Probandengruppen, welche Bildungswege Menschen in Deutschland wählen und warum sie sich für diese entscheiden. Dabei wird u.a. auf den Einfluss von Familie, Freundschaften und Schule eingegangen. Die Studien zeigen, dass Bildung und Lernen in verschiedenen Bereichen und ein Leben lang stattfindet. Link zum Portal eingesehen am: 13.10.2018

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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schülerinnen und Schüler kommen mit den Anforderungen der aufnehmenden Einrichtungen gut zurecht.
    • Die Schülerinnen und Schüler absolvieren erfolgreich den weiterführenden Bildungsweg.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler motiviert sind, lebenslang zu lernen.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler kreativ mit neuen Anforderungen umgehen und sich entsprechende Kompetenzen und Wissensbestände erabeiten können.
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    1.3.3 Die Schule schafft Voraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich in ihrer weiteren Biographie am gesellschaftlichen Leben beteiligen können.
    Die Schule schafft Voraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich in ihrer weiteren Biographie am gesellschaftlichen Leben beteiligen können.

    Der schulische Lebens- und Lernraum ist Teil der vielfältigen auch außerschulisch geprägten Sozialisations-, Bildungs- und Erziehungsprozesse, die letztlich eine Persönlichkeit, ihre Haltungen und die weiteren sozialen Entwicklungschancen prägen. Ein zentrales Bildungs- und Erziehungsziel aller Schulgesetze der Bundesländer ist der mündige, urteilsfähige Mensch, der sich gesellschaftlich einbringen und beteiligen kann. Die Schule nimmt die Verantwortung, die Schülerinnen und Schüler auf die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben vorzubereiten, u.a. dadurch wahr, dass sie neben anderen Institutionen (Vereine, Kulturstätten etc.) Gelegenheiten zur Übernahme von Verantwortung in der Schule sowie Möglichkeiten zur Teilhabe am kulturellen, sozialen und kommunalen Leben für die Schülerinnen und Schüler schafft und systematisch bei pädagogische-didaktischen Entscheidungen auch langfristige Wirkungen für Schülerinnen und Schüler mit reflektiert.

    Absolventenbefragungen können darüber Aufschluss geben, wie gut es der Schule gelungen ist, ihre Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich in ihrer weiteren Biographie am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen.

    Hier sei auf die unterschiedlichen Aktivitäten verwiesen, die sich aus den Materialien der Inhaltsbereiche 2 zu Lehren und Lernen und vor allem 3 zur Schulkultur heranziehen lassen, die Schulen darin unterstützen sollen, ihre Schülerinnen und Schüler zur gesellschaftlichen Teilhabe zu befähigen.

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    Beitrag der Schulen zur Demokratiepartizipation Abs, Hermann Josef & Hahn-Laudenberg, Katrin 2017 Das politische Mindset von 14-Jährigen - Ergebnisse der International Civic and Citizenship Education Study 2016 Münster Waxmann Verlag Basierend auf der internationalen ICCS-Studie 2016, eruieren die Autorinnen und Autoren, wie nordrhein-westfälische Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich an Entscheidungsprozessen partizipieren und Verantwortung übernehmen. Die zugrundeliegende Forscherfrage erörtert, inwieweit Jugendliche in der Schule auf ihre Rolle als Bürgerinnen und Bürger in Demokratien vorbereitet werden. Im Kapitel 4 wird darauf eingegangen, über welche Kompetenzen zur Analyse des politischen Geschehens Schülerinnen und Schüler verfügen. Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    Musikalische Bildungsverläufe nach der Grundschulzeit Kranefeld, Ulrike; Göllner, Michael & Niessen, Anne 2016 Ausgewählte Ergebnisse des BMBF-Forschungsschwerpunkts zu den Aspekten Adaptivität, Teilhabe und Wirkung.

    Die dargestellten Ergebnisse dieser Abschlussdokumentation, eine Fortsetzung des Programms „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) der Länder NRW und Hamburg, beantworten die Frage: Welche Auswirkungen hat Musikunterricht, wenn er mit dem Erlernen eines Instruments verbunden ist, auf den kulturellen und besonders den musikalischen Bildungsverlauf von Kindern? Mit dem zweiten Link gelangen Sie direkt zur Ausgangsstudie "Instrumentalunterricht in der Grundschule - Prozess- und Wirkungsanalysen zum Programm: Jedem Kind ein Instrument".

    Link zum Material 1 eingesehen am: 13.10.2018Link zum Material 2 eingesehen am: 13.10.2018

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    Untersuchung der Alltagsfähigkeiten Erwachsener Rammstedt, Beatrice (Hrsg.) 2013 Grundlegende Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich: Ergebnisse von PIAAC 2012.

    In dieser OECD-Studie werden 16 bis 65 Jahre alte Erwachsene in Lesen, alltagsmathematischen Kompetenzen und technologiebasiertem Problemlösen getestet. PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competencies) wurde im Jahr 2012 zum ersten Mal in 24 Ländern durchgeführt und soll alle zehn Jahre wiederholt werden. Hierzu wurden in jedem Land mindestens 5.000 Erwachsene befragt und getestet.

    Link zum Material eingesehen am: 13.10.2018

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    "Outcome"-Befragung der Laborschule Hollenbach, Nicole & Weingart, Gail 2003 "Als Laborschüler hat man Vor- und Nachteile ..." Beiträge zur Evaluation der Laborschulpädagogik aus Sicht der Absolvent(innen). Die Autorinnen präsentieren verschiedene Berichte aus den thematischen Schwerpunkten des Projekts "Absolventenstudie" der Laborschule Bielefeld. Ausgehend von der Frage der "Wirksamkeit" wurden regelmäßig Befragungen der Absolventinnen und Absolventen zu zwei Zeitpunkten durchgeführt. Dieser Datenpool wird zur Evaluation der pädagogischen Arbeit genutzt. Link zur Deutschen Nationalbibliothek eingesehen am: 13.10.2018

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    aufschließende Aussagen öffnenschließen
    • Die Schule trägt zur Entwicklung von Wertorientierungen und Haltungen bei, die für die Bereitschaft, sich zu engagieren und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzuhaben, grundlegend sind.
    • Die Schule trägt zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes bei.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sich in sozialen und gesellschaftlichen Bereichen engagieren.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler aktiv am kulturellen Leben teilnehmen können.
    • Die Schule trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler ehrenamtliches Engagement zeigen.
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© 2018 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 2018