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Beispiel für einen schulinternen Lehrplan zum Kernlehrplan für die Gesamtschule im Fach katholische Religionslehre

1 Rahmenbedingung der fachlichen Arbeit an einer fiktiven Gesamtschule in Köln

Die Gesamtschule liegt in Köln-Riehl recht nahe zum Stadtzentrum. Viele für den Katholischen Religionsunterricht wichtige Standorte wie verschiedene Kirchen, eine Synagoge und Moschee sowie diverse Museen sind mit dem öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen.

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Insgesamt besuchen ca. 900 Schülerinnen und Schüler die Gesamtschule, die vierzügig ausgerichtet ist. Die Klassen haben in der Regel 28-30 Schülerinnen und Schüler. An der Schule wird nach dem Lehrerraumprinzip unterrichtet. Für das Fach Katholische Religionslehre stehen keine Fachräume zur Verfügung, aber ein „Raum der Stille“ kann für meditative übungen oder Gottesdienste in kleineren Gruppen genutzt werden. Die Schule verfügt über eine solide Ausstattung an Büchern, Computern und Beamern. Außerdem gibt es eine Bibliothek und einen Computerraum, die ganztägig und regelmäßig gebucht werden können. Die Bücher sind jeweils im Klassensatz in den Lehrerräumen vorhanden.

Der Unterricht findet in der Regel in 45-Minuten-Einheiten statt. Religionsstunden können auch im Nachmittagsbereich bis zur 9. Stunde liegen.

Das Fach Katholische Religion wird in allen Jahrgangsstufen zweistündig unterrichtet, also insgesamt 12 Wochenstunden in der Sekundarstufe I. Insgesamt umfasst die Fachkonferenz Katholische Religion sechs Kolleginnen bzw. Kollegen, von denen jede bzw. jeder die Fakultas und Missio hat.

Die Fachkonferenz Katholische Religion hat sich – in Anlehnung an das Schulprogramm – das Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler zu Menschen heranzubilden, die in reflektierter Auseinandersetzung mit christlichen Glaubensinhalten und Werten selbstbewusst, kritisch, kreativ und verantwortlich handeln und einen eigenen Standpunkt vertreten. Dabei stehen die persönliche Freude am Lernen, der bewusste Umgang mit dem Leben, der Schöpfung und ihren Möglichkeiten sowie die Würdigung von Mitmenschen und ihren überzeugungen im Vordergrund. Neben fachspezifischen Kompetenzen soll der Katholische Religionsunterricht auch Kompetenzen im persönlichen, spirituellen und sozialen Bereich entwickeln und festigen.

über Unterrichtsgänge erschließt der Katholische Religionsunterricht religiös geprägte Räume und Lebenszeugnisse außerhalb der Schule. Die Schülerinnen und Schüler werden dadurch für ganz unterschiedliche religiöse Lebenswirklichkeiten mit ihren historischen Ausprägungen, ihren Möglichkeiten aber auch Problemen – z. B. im Zusammenleben unterschiedlicher Religionen – sensibilisiert. Formen des kooperativen und des eigenverantwortlichen Lernens sind fester Bestandteil des Unterrichts.

2 Entscheidungen zum Unterricht

2.1 Unterrichtsvorhaben

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Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen abzudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt in diesem Abschnitt auf zwei Ebenen: der übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Zu den Unterrichtsvorhaben werden zunächst Schwerpunktkompetenzen ausgewiesen, denen die relevanten Methoden- und Handlungskompetenzen zugeordnet sind. Daran schließen sich die für dieses Unterrichtsvorhaben relevanten konkretisierten Kompetenzerwartungen mit den entsprechenden Sach- und Urteilskompetenzen an. Die konkretisierten Kompetenzerwartungen orientieren sich an den Inhaltsfeldern und den zugehörigen inhaltlichen Schwerpunkten. Unterrichtsvorhaben können verschiedene Inhaltsfelder berühren. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientierungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Klassenfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses beispielhaften schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

In Kapitel 2.1.2 werden die Unterrichtsvorhaben noch einmal in Form von übersichtstabellen inhaltlich in Unterrichtssequenzen gegliedert. (konkretisierte Unterrichtsvorhaben). Die (fiktive) Fachkonferenz hat sich dafür entschieden, hierbei alle Kompetenzen den einzelnen Unterrichtsvorhaben zuzuordnen und konkrete Hinweise zum weiteren Vorgehen (inhaltliche Konkretisierung, methodisch/didaktische Zugänge, fächerübergreifende Kooperationen, Lernmittel und -orte, Leistungsüberprüfungen) zu geben. Kursivschreibung zeigt an, dass es sich hier um Vorschläge für die Fachkonferenz handelt. Die Lehrkräfte sind diesbezüglich frei, die geeigneten Methoden, Medien, Lernorte etc. für die Erarbeitung der Kompetenzen konkret auszuwählen und für Ihre Fachgruppe festzulegen. Bei den fächerübergreifenden Kooperationen sind die schulinternen Lehrpläne der jeweiligen Fächer bezüglich der Zuordnung zu berücksichtigen.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

Jahrgangsstufe 5

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Miteinander einmalig“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ihre Stärken und Schwächen in der Kenntnis wahrnehmen und äußern, dass sie von Gott angenommen sind (HK 2),
  • aufzeigen, dass jeder Mensch eine einzigartige und unverwechselbare Persönlichkeit ist, die auf umfassende Gemeinschaft angewiesen ist (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Der Bibelcode“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • sich in der Bibel orientieren (AT, NT, Bücherabkürzungen, Kapitel, Vers) (MK 3).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bibel - Aufbau, Inhalte, Gestalten

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Aufbruch mit Gott – Abraham“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • erklären, inwiefern die biblischen Erzählungen Erfahrungen ausdrücken, die Menschen mit Gott gemacht haben (SK),
  • exemplarisch Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testamentes wiedergeben (SK),
  • ansatzweise die Relevanz biblischer Glaubenserzählungen für Menschen heute beurteilen, indem sie auch Beispiele gegenwärtigen menschlichen Verhaltens mit Hilfe ausgewählter biblischer Erzählungen beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bibel - Aufbau, Inhalte, Gestalten

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Der Weg in die Freiheit – Mose“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • erläutern, inwiefern das Volk Israel seine Glaubenserfahrungen in biblischen Geschichten erzählt (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bibel - Aufbau, Inhalte, Gestalten

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Wie war das damals bei Jesus?“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • religiös relevante Sachverhalte im Unterricht unter Zuhilfenahme von in Inhalt und Struktur klar vorgegebenen Medienprodukten (u.a. Plakate) verständlich und in sprachlich angemessener Form präsentieren (MK 2),
  • Jesus von Nazareth in seine Zeit und Umwelt einordnen und über sein Heimatland Israel Auskunft geben (SK),
  • an Erzählungen des Neuen Testaments aufzeigen, wie Jesus gelebt und wie er die Botschaft vom Reich Gottes verkündet hat (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Jesus der Christus (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Gebet – ein heißer Draht zu Gott“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • sich auf eigene Erfahrungen und praktische übungen von Stille und Meditation (z. B. Phantasiereisen, Stilleübungen) einlassen und angeleitet meditieren (HK 4),
  • Situationen beschreiben, in denen sich Menschen an Gott wenden (SK),
  • bewerten, inwiefern Gebete und Rituale eine Möglichkeit sind, Sicherheit und Kraft für das eigene Leben zu gewinnen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bildliches Sprechen von Gott
  • Gebet als „sprechender Glaube

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: „Gott ist der größte Künstler – die Schönheit der Schöpfung“ (Projekt)

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • unter Anleitung Projekte zu religiös relevanten Themen durchführen (HK 6),
  • an Beispielen die Schönheit der Schöpfung darstellen und wie sie durch das Handeln der Menschen gefährdet wird und geschützt werden kann (SK),
  • ökologisches Engagement im Hinblick darauf bewerten, wie Menschen Verantwortung für den Erhalt und die lebensfördernde Gestaltung der Schöpfung übernehmen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Mensch sein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt

Zeitbedarf: 6 Std.

Gesamtstundenzahl:  60 Stunden
Jahrgangsstufe 6

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Du sollst – du darfst (Gebote und Regeln)“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ihre persönlichen religiösen Einstellungen wahrnehmen und darüber sprechen, wie der Glaube in Familie, Schule und Gemeinde praktisch gelebt werden kann (HK 1),
  • mit Beispielen beschreiben, wodurch das Gelingen menschlichen Lebens beim Einzelnen wie auch in der Gemeinschaft gefährdet oder gefördert wird (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Kleiner Mann ganz groß – König David“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • einen religiös relevanten Text durch angemessene Zugänge erschließen (z. B. Zuhören, Gespräch, Rollenlesen, Textmarkierungen, besondere Dinge herausschreiben, Text als Bild bearbeiten) (MK 4),
  • exemplarisch Glaubensgeschichten des Alten und Neuen Testamentes wiedergeben (SK),
  • gegenwärtiges menschliches Verhalten mit Hilfe ausgewählter biblischer Erzählungen beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bibel - Aufbau, Inhalte, Gestalten

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Wie ist Gott? – Antworten in Symbolen, Bildern und Gleichnissen“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Gott in (u.a. biblischen) Bildern und Symbolen beschreiben (SK),
  • anhand von Gleichnissen die besondere bildhafte Sprachform Jesu erklären (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)
  • Jesus der Christus (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bildliches Sprechen von Gott
  • Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Von der Jesus-Sekte zum Christentum“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • religiös relevante Sachverhalte im Unterricht unter Zuhilfenahme von in Inhalt und Struktur klar vorgegebenen Medienprodukten (u.a. Plakate) verständlich und in sprachlich angemessener Form präsentieren (MK 2),
  • die Entstehung der Kirche aus dem Glauben an Jesus Christus – sein Leben, seinen Tod, seine Auferstehung – und das Wirken des Heiligen Geistes beschreiben (SK),
  • die Bedeutung der Aposteltätigkeit (z. B. Apostel Petrus, Apostel Paulus) für die Ur-Kirche erläutern (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Jesus der Christus (IF 4)
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Die Botschaft Jesu in seiner Zeit und Umwelt
  • Anfänge der Kirche

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Kinder Abrahams – der Islam“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • religiöse überzeugungen anderer wahrnehmen und achten (HK 3),
  • grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Glaube und Glaubenspraxis der abrahamitischen Religionen benennen (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Grundzüge der abrahamitischen Religionen

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Zeit und Ewigkeit – Christliche Feste“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Feste des Kirchenjahres in ihrer Bedeutung erklären (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bildliches Sprechen von Gott
  • Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Thema: „Heldinnen und Helden Gottes – Christliche Vorbilder“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Bedeutung der christlichen überzeugung erklären, dass der Mensch von Gott geschaffen, geliebt und zur verantwortlichen Mitgestaltung der Welt und Gemeinschaft berufen ist (SK),
  • Vorbilder (u.a. Heilige) als Orientierungshilfen für ein Leben mit Gott bewerten (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)
  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt
  • Gebet als sprechender Glaube

Zeitbedarf: 8 Std.

Gesamtstundenzahl:  60 Stunden
Jahrgangsstufe 7

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Zwischen den Welten – Wer bin ich?“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • im Bewusstsein, von Gott getragen zu werden, ihre Stärken und Schwächen akzeptieren und Möglichkeiten, mit diesen verantwortlich umzugehen, entwickeln (HK 2),
  • zwischen lebensförderlichen und lebensfeindlichen Sinnangeboten unterscheiden (SK),
  • eigene Standpunkte zu geschlechtsspezifischen Rollenbildern begründen und vertreten (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Alles fauler Zauber? – Wunder und Okkultismus“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • zu religiös relevanten Themen selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule (u.a. in Bibliotheken und im Internet) Informationen beschaffen (MK 1),
  • Merkmale der Sprachformen Gleichnis- und Wundererzählung beispielhaft erläutern (SK),
  • beurteilen, inwieweit zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote ihrem Leben Halt und Orientierung geben (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)
  • Jesus der Christus (IF 4)
  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Entstehung und Sprachformen biblischer Texte
  • Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung
  • Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens
  • Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Kinder Abrahams – Das Judentum“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen in Grundzügen darstellen (SK),
  • wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Weltreligionen (u.a. den abrahamitischen) benennen (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Religionen als Wege der Heilssuche

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Die innere Stimme - das Gewissen meldet sich“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ihre persönlichen religiösen überzeugungen entwickeln und vertreten (HK 1),
  • anhand von Beispielen Kennzeichen von Gewissensentscheidungen und deren Folgen für das eigene Leben erklären (SK),
  • die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Was wir von Jesus wissen – Die Evangelien“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • sich in der Bibel orientieren und einen synoptischen Vergleich durchführen (MK 3),
  • biblische Texte unter Berücksichtigung ihres Entstehungskontextes analysieren (SK),
  • die Bedeutung Jesu für das eigene Leben begründet darlegen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)
  • Jesus der Christus (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Entstehung und Sprachformen biblischer Texte
  • Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung
  • Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens
  • Vom Tod zum Leben - Leiden, Kreuz und Auferstehung

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es – Caritas und Diakonie“ (Projekt)

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ihre persönlichen religiösen überzeugungen entwickeln und vertreten (HK 1),
  • verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt bzw. aktiv werden muss (SK),
  • Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)
  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns
  • Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

Zeitbedarf: 8 Std.

Gesamtstundenzahl:  60 Stunden
Jahrgangsstufe 8

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Alles egal!? Freiheit und Verantwortung“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • im Bewusstsein, von Gott getragen zu werden, ihre Stärken und Schwächen akzeptieren und Möglichkeiten, mit diesen verantwortlich umzugehen, entwickeln (HK 2),
  • anhand von Beispielen darlegen, dass sie im Laufe ihres Erwachsenwerdens einen immer größeren Spielraum für die verantwortliche Gestaltung ihrer Freiheit – auch in Bezug auf ihre Rolle als Mann oder Frau – gewinnen (SK),
  • die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Im Auftrag Gottes – Propheten“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Berufungs- und Wirkungsgeschichten von Prophetinnen und Propheten (z. B. Miriam, Amos, Jeremia) erläutern (SK),
  • bewerten, inwiefern biblische Vorbilder (u. a. Propheten) und religiöse Persönlichkeiten (z. B. Mutter Theresa, Martin Luther King) Orientierungshilfen für ein Leben mit Gott sein können (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)
  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Biblische Gottesbilder
  • Prophetisches Zeugnis
  • Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz
  • Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Gottesbilder – Götzenbilder“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Bilder, religiöse Räume und Symbole in ihren religiösen und gesellschaftlichen Kontext einordnen und deuten (MK 5),
  • Gottesbilder der Bibel als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrungen erklären (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)
  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Biblische Gottesbilder
  • Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz
  • Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Arbeit und Freizeit“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • zwischen lebensförderlichen und lebensfeindlichen Sinnangeboten unterscheiden (SK),
  • die Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gemeinschaft beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Umbruch und Aufbruch – die Kirche im Zeitalter der Reformation“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Verantwortung für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen religiösen überzeugungen mit übernehmen (HK 3),
  • historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert benennen (SK),
  • an einem geschichtlichen Beispiel beurteilen, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Reformation – ökumene
  • Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen
  • Symbolsprache kirchlichen Lebens

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Geht zu allen Menschen … – Die Kirche und ihr Auftrag in der Welt“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ihre persönlichen religiösen überzeugungen entwickeln und vertreten (HK 1),
  • verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt bzw. aktiv werden muss (SK),
  • Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

Zeitbedarf: 8 Std.

Gesamtstundenzahl:  60 Stunden
Jahrgangsstufe 9

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Was macht uns zum Menschen? (Anthropologie)“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • angesichts ethischer Herausforderungen erklären, was die besondere Würde des Menschen ausmacht (SK),
  • biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse deuten (SK),
  • die Tragfähigkeit unterschiedlicher Deutungen biblischer Aussagen erörtern (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns
  • Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Mit Leib, Lust und Liebe“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ihre persönlichen religiösen überzeugungen entwickeln und vertreten (HK 1),
  • beispielhaft erklären, welche Konsequenzen sich aus der biblischen Ethik für menschliches Handeln ergeben (SK),
  • unter Berücksichtigung kirchlicher Positionen in Ansätzen ethische Problemstellungen bewerten (UK),
  • zur Sichtbarkeit vielfältiger Lebensformen und zur konsequenten ächtung jeglicher Diskriminierung begründet Stellung beziehen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Gewalt: Keine (gute) Lösung!“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • religiös relevante Sachverhalte im (schul-)öffentlichen Raum unter Zuhilfenahme von Medienprodukten (z. B. computergestützt) verständlich, adressatenorientiert und fachsprachlich korrekt präsentieren (MK 2),
  • die Verantwortung für das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen religiösen überzeugungen mit übernehmen (HK 3),
  • die biblische Ethik (Zehn Gebote, Goldene Regel, Gottes-, Nächsten- und Feindesliebe) als Grundlage für ein gelingendes Leben darstellen (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Sterben, Tod - und was kommt danach?“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Bilder, religiöse Räume und Symbole in ihren religiösen und gesellschaftlichen Kontext einordnen und deuten (MK 5),
  • den Zusammenhang zwischen der Auferweckung Jesu und der christlichen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod herstellen (SK),
  • vor dem Hintergrund gängiger und aktueller Vorstellungen von der Wiedergeburt die Bedeutung des christlichen Auferstehungsglaubens beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)
  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)
  • Jesus der Christus (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns
  • Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung
  • Vom Tod zum Leben - Leiden, Kreuz und Auferstehung

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Gott, wozu? - Wozu lässt Gott das Leid in der Welt zu?“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die Frage nach dem „Wozu“ des Leidens (Theodizeefrage) erläutern (SK),
  • die Folgen der Theodizeefrage für den Glauben an Gott beurteilen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Sprechen von und mit Gott (IF 2)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Technik – Darf der Mensch alles, was er kann?“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • zu religiös relevanten Themen selbstständig innerhalb und außerhalb der Schule (u.a. in Bibliotheken und im Internet) Informationen beschaffen (MK 1),
  • anhand von Beispielen darlegen, dass sie im Laufe ihres Erwachsenwerdens einen immer größeren Spielraum für die verantwortliche Gestaltung ihrer Freiheit – auch in Bezug auf ihre Rolle als Mann oder Frau – gewinnen (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 8 Std.

Gesamtstundenzahl:  60 Stunden (Betriebspraktikum im 9. Jg. berücksichtigt)
Jahrgangsstufe 10

Unterrichtsvorhaben I:

Thema: „Der Weg Jesu“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • den Tod Jesu als Konsequenz seiner Botschaft deuten (SK),
  • die Bedeutung Jesu für das eigene Leben begründet darlegen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Jesus der Christus (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens
  • Vom Tod zum Leben - Leiden, Kreuz und Auferstehung

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: „Die Bergpredigt - Ein Regierungsprogramm für das Reich Gottes?“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • erklären, warum die Evangelien als „Frohe Botschaft“ gedeutet werden können (SK),
  • das Reden und Handeln Jesu als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches deuten (SK),
  • das Konfliktpotential erörtern, das die Worte und Taten Jesu in der heutigen Zeit immer noch besitzen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott (IF 3)
  • Jesus der Christus (IF 4)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Entstehung und Sprachformen biblischer Texte
  • Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Thema: „Kirche im Kreuzfeuer der Meinungen“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • den Aufbau und das Selbstverständnis der Katholischen Kirche erklären (SK),
  • die Bedeutung der Eucharistie für das Leben der katholischen Christen erläutern (SK),
  • Möglichkeiten und Schwierigkeiten erörtern, als katholischer Christ am Leben der Kirche teilzunehmen (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Kirche als Nachfolgegemeinschaft (IF 5)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen
  • Symbolsprache kirchlichen Lebens

Zeitbedarf: 10 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: „Hauptwege, Nebenwege, Abwege – Christliche Sekten und andere Heilsangebote“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • außerkirchliche zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil beschreiben (SK),
  • religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen erörtern (UK),
  • beurteilen, inwieweit zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote ihrem Leben Halt und Orientierung geben (UK).

Inhaltsfelder: 

  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Religionen als Wege der Heilssuche
  • Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

Zeitbedarf: 8 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Thema: „Erleuchtet, erwacht, erlöst – Der Buddhismus“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen in Grundzügen darstellen (SK),
  • ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen sachgemäß darlegen (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche (IF 6)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Religionen als Wege der Heilssuche
  • Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

Zeitbedarf: 12 Std.

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: „Zukunftslust, Zukunftsfrust - Leben aus christlicher Hoffnung“

Schwerpunktkompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • anhand von Beispielen darlegen, dass sie im Laufe ihres Erwachsenwerdens einen immer größeren Spielraum für die verantwortliche Gestaltung ihrer Freiheit – auch in Bezug auf ihre Rolle als Mann oder Frau – gewinnen (SK),
  • christliche Vorstellungen von der Zukunft der Welt darstellen (SK).

Inhaltsfelder: 

  • Menschsein in Freiheit und Verantwortung (IF 1)

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung
  • Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Zeitbedarf: 8 Std.

Gesamtstundenzahl:  60 Stunden (Vorzeitige Entlassung des 10. Jg. berücksichtigt)

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

In Absprache mit der Lehrerkonferenz sowie unter Berücksichtigung des Schulprogramms hat die Fachkonferenz Katholische Religion die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze beschlossen. In diesem Zusammenhang beziehen sich die Grundsätze 1 bis 14 auf fächerübergreifende Aspekte, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind, die Grundsätze 15 bis 20 sind fachspezifisch angelegt.

Überfachliche Grundsätze
Fachliche Grundsätze

2.3 Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

Auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Katholische Religion Gesamtschule beschließt die Fachkonferenz die nachfolgenden Grundsätze zur Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung:

Verbindliche Absprachen:
  1. Die von allen Schülerinnen und Schülern verbindlich zu führende Arbeitsmappe wird einmal pro Jahr bewertet.
  2. Alle Schülerinnen und Schüler halten in der Jahrgangsstufe 5 oder 6 einen Kurzvortrag im Umfang von ca. 3-5 Minuten.
  3. Alle Schülerinnen und Schüler präsentieren in Jahrgangsstufe 10 die Ergebnisse eines selbst geplanten und realisierten Projektes.
Verbindliche Instrumente:

Dokumentationsformen (Prozessdokumentation)

  • Mappe

Schriftliche Leistungen

  • Kurze Hausarbeit
  • Schriftliche überprüfung

Mündliche Formen

  • Referat

übergeordnete Kriterien:

Mündliche und fachspezifische Leistungen besitzen bei der Gesamtzensur im Fach Katholische Religion ein deutlich höheres Gewicht als die schriftlichen Lernkontrollen. Der Anteil dieser schriftlichen Lernkontrollen an der Gesamtzensur ist abhängig von der Anzahl innerhalb eines Schulhalbjahres bzw. Schuljahres. Er darf ein Drittel an der Gesamtzensur nicht unterschreiten.

Die Bewertungskriterien für ein Produkt bzw. ein Ergebnis müssen den Schülerinnen und Schülern transparent und klar sein. Die folgenden übergeordneten Kriterien gelten sowohl für die mündlichen als auch für die schriftlichen Formen:

  • Qualität der mündlichen und schriftlichen Beiträge
  • Quantität der mündlichen und schriftlichen Beiträge
  • Kontinuität der mündlichen und schriftlichen Beiträge
  • sachliche Richtigkeit
  • Komplexität, Grad der Abstraktion
  • Selbstständigkeit im Arbeitsprozess
  • Einhaltung gesetzter Fristen
  • Ordentlichkeit
  • Differenziertheit der Reflexion
  • Bei Gruppenarbeiten
    • Selbstständige Themenfindung
    • Einbringen in die Arbeit der Gruppe
    • Durchführung fachlicher Arbeitsanteile
    • Kooperation mit dem Lehrenden, Aufnahme von Beratung
Konkretisierte Kriterien:

Dokumentationsformen (Prozessdokumentation)

  • Mappe
    • Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen
    • überschriften unterstrichen, Seitenrand, Datum
    • Sauberkeit, Ordnung
    • Vollständigkeit
    • Qualität der schriftlichen Arbeiten (Schul- und Hausaufgabenprodukte)
    • Bearbeitung der Informationsquellen (markieren, strukturieren, Randnotizen)

Schriftliche Leistungen

  • Kurze Hausarbeit (ca. 600 Wörter)
    • Pünktlichkeit der Abgabe
    • Deckblatt
    • Gliederung
    • Seitennummerierung
    • Quellenangaben
    • Orthographie, Interpunktion, Grammatik
    • Einhaltung eventueller weiterer formaler Kriterien
    • Inhaltliche Richtigkeit
    • Thema umfassend (aus verschiedenen Perspektiven) bearbeitet
  • Schriftliche überprüfung
    • Maximal Stoff von einem Unterrichtsvorhaben
    • Maximale Dauer: 20 Minuten

Mündliche Formen

Referat

    • Vortrag
      • Interessanter Einstieg
      • Sprechweise LLD (laut, langsam, deutlich)
      • freies Sprechen (auf der Grundlage von Notizen/Karteikarten
      • Vortragspausen (Raum für Zuhörerfragen)
      • Blickkontakt Zuhörer
      • Körperhaltung und Körpersprache
      • Medieneinsatz (Tafelbild, Moderationswand, Folie, …)
      • Handout
      • abgerundeter Schluss
      • Quellennachweis
      • Zeitrahmen berücksichtigt
    • Inhalt
        • Themenwahl begründet
        • Hintergrundinformationen
        • Sachlichkeit
        • Inhaltliche Richtigkeit
        • Fach- und Fremdwörter erläutert
        • Themenprofi

     

    Grundsätze der Leistungsrückmeldung und Beratung

    Die Leistungsrückmeldung erfolgt in mündlicher und schriftlicher Form.

    • Intervalle
      • Wann:
        • Quartalsfeedback oder als Ergänzung zu einer schriftlichen überprüfung
    • Formen
      • Wie:
        • Quartalsübersichten als Grundlage für den Eltern-und Schülersprechtag
        • individuelle Lern- und Förderempfehlungen im Kontext einer schriftlich zu erbringenden Leistung

    2.4 Lehr- und Lernmittel

    Die Schulbücher und Bibelausgaben (Einheitsübersetzung) sind als Klassensatz vorhanden.

    Das Verzeichnis der für den Unterricht im Fach Katholische Religion in NRW zugelassenen Lernmittel findet man auf den Seiten des Schulministeriums.

    2.5 Nutzung außerschulischer Lernorte

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    In Köln gibt es eine Reihe außerschulischer Lernorte, die für den Katholischen Religionsunterricht genutzt werden können. Die folgende Tabelle gibt einen überblick zu Lernorten, thematischen Anknüpfungspunkten und Kontaktadressen:

    Lernort

    Thematischer Zusammenhang

    Ansprechpartner

    Dom und Domschatzkammer

    Katholische Kirche, katholische Kirchen- und Kunstgeschichte

    http://www.koelner-dom.de/

    http://www.domforum.de/

    Diözesanmuseum

    Katholische Kirche, katholische und christliche Kirchen- und Kunstgeschichte

    http://www.kolumba.de/

    Museen in Köln

    Kunst- und Kulturgeschichte, Religiöse Kunst, Kirchengeschichte.

    http://www.museenkoeln.de/homepage/default.asp

    Kirchengeschichte in Köln

    Kirchengeschichte verschiedener Konfessionen in Köln

    Kirchenhistorisch bedeutsame Orte

    http://www.romanische-kirchen-koeln.de/

    http://www.kirche-koeln.de/

    http://www.museenkoeln.de/museumsdienst/

    http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/adressen/friedhoefe/02295/

    Kirchen in Köln

    Kirchen in Köln

    http://www.koelner-dom.de/

    www.romanische-kirchen-koeln.de/

    http://www.koeln-magazin.info/kirchen_koeln.html

    Moschee

    Islam

    http://www.zentralmoschee-koeln.de/

    Synagoge

    Judentum

    http://www.sgk.de/

    Buddhistisches Zentrum

    Buddhismus

    http://www.buddhismus-koeln.de/

    Hospizarbeit

    Sterben, Tod - und was kommt danach?

    Anthropologie

    http://www.st-vinzenz-hospiz.de/

    Caritas

    Soziale Einrichtungen der katholischen Kirche

    http://caritas.erzbistum-koeln.de/koeln_cv/

    Friedhof

    Melatenfriedhof

    http://www.melatenfriedhof.de/

    3 Qualitätssicherung und Evaluation

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    Funktions- und Aufgabenverteilung in der Fachkonferenz Katholische Religion im Schuljahr 2010/2011:

    Funktion

    Name

    Aufgaben

    Fachkonferenzvorsitz

    Fr. Meier

    Koordinierung der Fachgruppe, Fachansprechpartner der Schulleitung, Erstellung der Jahresarbeitsplanung, Einberufung und Leitung der Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen, Koordinierung der fachbezogenen Unterrichtsverteilung, Koordinierung der fachlichen Qualitätssicherung und -entwicklung

    Stellvertretung

    Hr. Müller

    Unterstützung des Fachvorsitzes, Ansprechpartner für Referendare und neue Kollegen, Weiterentwicklung der Konzepte zur Leistungsbewertung sowie zur individuellen Förderung

    Elternvertreter 1

    Fr. Schulze (7a)

    Vertretung der Elterninteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur Schulpflegschaft

    Elternvertreter 2

    Hr. Grieser

    (10b)

    Vertretung der Elterninteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur Schulpflegschaft

    Schülervertreter 1

    Paul Schneider (9a)

    Vertretung der Schülerinteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur SV

    Schülervertreter 2

    Brigitta Beier (10a)

    Vertretung der Schülerinteressen und Sicherstellung des Informationsflusses von und zur SV

    Medienbeauftragter

    Hr. Murnau

    Erstellung und Fortschreibung des Medienkonzepts, Sichtung und Beschaffung von neuen Lernmitteln, Auf- und Ausbau der Mediensammlung, Pflege des Inventars

    Fortbildungsplanerin

    Fr. Horning

    Erstellung und Fortschreibung der Fortbildungsplanung

    Curriculumbeauftragter

    Hr. Schwarz

    Weiterentwicklung des schulinternen Lehrplans

    Evaluation des schulinternen Lehrplans

    Zielsetzung: Der schulinterne Lehrplan stellt keine starre Größe dar, sondern ist als „lebendes Dokument“ zu betrachten. Dementsprechend sind die Inhalte stetig zu überprüfen, um ggf. Modifikationen vornehmen zu können. Die Fachkonferenz (als professionelle Lerngemeinschaft) trägt durch diesen Prozess zur Qualitätsentwicklung und damit zur Qualitätssicherung des Faches bei.

    Prozess: Der Prüfmodus erfolgt jährlich. Zu Schuljahresbeginn werden die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres in der Fachschaft gesammelt, bewertet und eventuell notwendige Konsequenzen formuliert. Der vorliegende Bogen wird als Instrument einer solchen Bilanzierung genutzt.

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